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Vorschrift
Normgeber:Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz
Aktenzeichen:23-62626/040
Erlassdatum:29.03.2016
Fassung vom:14.04.2021
Gültig ab:14.04.2021
Gültig bis:31.12.2025
Quelle:Wappen Niedersachsen
Gliederungs-Nr:keine Angaben verfügbar
Norm:32000L0060
 

Zum Hauptdokument : Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Vorhaben zur Gewässerschutzberatung in Trinkwassergewinnungsgebieten und in Zielgebieten der EG-Wasserrahmenrichtlinie im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) (Gewässerschutzberatung Landbewirtschaftung)



Anlage 1



Leistungsverzeichnis zur Gewässerschutzberatung



Eine weitere Differenzierung einzelner Leistungspositionen, ist grundsätzlich möglich.



Abweichende Leistungspositionen sind nicht ausgeschlossen. Sie sind zu begründen und bedürfen der Zustimmung der Bewilligungsbehörde.



Innerhalb einzelner Blöcke sind begründete Abweichungen vom ursprünglichen Angebot ohne Rücksprache mit der Bewilligungsbehörde möglich, wenn die vereinbarten Gesamtkosten des betroffenen Blocks nicht überschritten werden.



Die im Folgenden verwendete Bezeichnung „Gebiet“ bezieht sich auf die jeweils vorliegende Gebietskulisse (Trinkwassergewinnungsgebiet oder Beratungsgebiet nach der EG-WRRL).



Position

Leistung

Einheit

beispielhafte Erläuterung der Leistung

Leistungsnachweis

Block 1      

I. Erhebung, Aktualisierung und Auswertung von Grundlagendaten




1.1

Ersterfassung von Betriebsdaten

Betrieb

Ermittlung der Stammdaten, wie Bewirtschafter, Tierbesatz und weitere Kennzahlen als Beratungsgrundlage, Einpflegen in Datenbank

Bewirtschafterliste

1.2

Aktualisierung von Betriebsdaten

Betrieb

Aktualisierung der Stammdaten wie 1.1

Bewirtschafterliste der aktualisierten Betriebe        

2.1

Ersterfassung von Schlagdaten

Schlag

Erfassung der Daten von im Gebiet befindlichen Schlägen wie Bewirtschafter, Flächengröße, Flächennutzung, FLIK-Nummer und weiterer Kennzahlen, Einpflegen in die Datenbank

Schlagliste

2.2

Aktualisierung von Schlagdaten

Schlag

Aktualisierung der Daten wie 2.1

Liste der aktualisierten Schläge

3.

Erstellung einer digitalen Bodenformenkarte               

ha, h oder Karte

Einbindung der bodenkundlichen Geländeerhebung bzw. Einbindung analoger oder digitaler Daten, z. B. Bodenschätzungsdaten, geologische Karten, topografische Karten (DGK, TK 10 etc.), grafische Darstellung (einschließlich Attributtabelle)

Karte

4.

Erstellung einer digitalen NAG-Karte
(morphologisch)

ha, h oder Karte

Einbindung der erforderlichen analogen oder digitalen Daten, z. B. Bodenschätzungsdaten, geologische, geomorphologische Karten, Bodenkarten, topografische Karten; Verschneidung der Daten, Berechnung nach DIN, grafische Darstellung (einschließlich Attributtabelle)

Karte

5.1

Erstellung einer digitalen NAG-Karte (schlagbezogen)

Schlag, h oder Karte

Einbindung der erforderlichen digitalen Daten zur Berechnung nach DIN, grafische Darstellung mit Attributtabelle

Karte, Schlagliste

5.2

Aktualisierung einer digitalen NAG-Karte (schlagbezogen)

Schlag, h oder Karte

Einbindung der erforderlichen digitalen Daten nach 5.1

Karte, Liste der aktualisierten Schläge

6.1

Erstellung einer digitalen Schlag(nummern)karte bzw. Karte mit Abteilungen (Forst)

Schlag/Abteilung, h
oder Karte

Einbindung der erforderlichen digitalen Daten, z. B. Gebietsgrenzen, topografische Karte, eventuell Nachdigitalisierung von Daten; Verschneidung mit Schlag- bzw. Abteilungsinformationen, grafische Darstellung (einschließlich Attributtabelle)

Karte, Schlag- bzw. Abteilungsliste

6.2

Aktualisierung einer digitalen Schlag(nummern)karte bzw. Karte mit Abteilungen (Forst)

Schlag/Abteilung
oder h

Einbindung der erforderlichen digitalen Daten wie 6.1

Karte, Liste der aktualisierten Schläge bzw. Abteilungen (Forst)

7.1

Erstellung einer digitalen Betriebsflächenkarte

Betrieb

Darstellung der Flächen eines Bewirtschafters oder aller Bewirtschafter im Gebiet;       
Einbindung der erforderlichen digitalen Daten, z. B. topografische Karte, Gebietsgrenzen, wenn erforderlich Nachdigitalisierung von Daten, Verschneidung mit Bewirtschafterinformationen, grafische Darstellung (einschließlich Attributtabelle), Weitergabe an die Bewirtschafter

eine beispielhafte Karte; Liste der Betriebe

7.2

Aktualisierung einer digitalen Betriebsflächenkarte

Betrieb

Darstellung der Flächen eines Bewirtschafters oder aller Bewirtschafter im Gebiet wie 7.1         

eine beispielhafte Karte; Liste der aktualisierten Betriebe

8.

Erstellung einer digitalen Flächennutzungskarte

Schlag, h oder Karte

Darstellung der Flächennutzung im Gebiet; Einbindung erforderlicher Daten (z. B. topografische Karte, Schlagkarte etc.) und Verschneidung mit den Flächennutzungsdaten, grafische Darstellung (einschließlich Attributtabelle)

Karte

9.1

Erstellung einer einzelbetrieblichen Prioritätenliste

Betrieb

Rangierung der Betriebe eines Gebietes nach Prioritäten und Festlegung der Betreuungsintensität nach nachvollziehbaren Kriterien

Prioritätenliste

9.2

Aktualisierung einer einzelbetrieblichen Prioritätenliste

Betrieb

Rangierung der Betriebe wie in 9.1

aktualisierte Prioritätenliste

10.

Integration von zentral bereitgestellten Daten in den Datenbestand

h

insbesondere in der EG-WRRL-Kulisse liefert der Aufraggeber Grundlagendaten an die beauftragten Beratungsträger, diese sind für die Beratungstätigkeit zu verarbeiten

Stundennachweis

Block 2

II. Umsetzung der Beratung




1.

einzelbetriebliche Beratung

h

Vor- und Nachbereitung, Beratungsgespräch zu Gewässerschutzthemen wie Düngeberatung, Beratung zu Erosionsschutzmaßnahmen, freiwillige Vereinbarungen, Ausgleichszahlungen, AUM etc.

Stundennachweis mit Betriebszuordnung
(ggf. anonymisiert)

2.

Datenaufbereitung und -auswertung (Technikerin oder Techniker/Ingenieurin oder Ingenieur)

h

Arbeiten im Zusammenhang mit Gewässerschutzthemen wie Düngeberatung, freiwillige Vereinbarungen, Ausgleichszahlungen etc. und Archivierung entsprechender Daten

Stundennachweis

3.

Koordinationstätigkeiten

h

Arbeiten zur Koordinierung im Beratungsgebiet und auf überregionaler Ebene (z. B. Teilnahme an Besprechungen und Ortsterminen), Übergabe von Daten und Weiterleitung an Dritte etc.

Stundennachweis

4.

Öffentlichkeitsarbeit

h

unterstützende Öffentlichkeitsarbeit für die Gewässerschutzberatung und Qualifizierung und Information, dazu gehören z. B. Zeitungsartikel, sonstige Medienarbeit, Internetauftritt, Schulungen, Teilnahme an Informations- oder Fortbildungsveranstaltungen mit eigenem Beitrag in der Tagesordnung

Stundennachweis

5.

Konzepterstellung

h

Entwicklung von Konzepten zu speziellen Sachfragen, z. B. Karte zur räumlichen Prioritätensetzung und weitere Planungskarten, Aktualisierung und Nachkalkulation des Gesamtmaßnahmenkatalogs

Stunden- und Ergebnisnachweis

6.

Gruppenberatung, Feldbegehung

Termin oder h

Vor- und ggf. Nachbereitung des Termins, ggf. Einladung, Teilnahme am Termin oder Durchführung des Termins (ggf. auch forstliche Termine)

Einladung, Teilnehmerliste, ggf. Protokoll
(Dauer, Beratungsinhalt)

7.

Feld- oder Waldrundfahrt

Termin oder h

8.

Informationsveranstaltung, Arbeitskreis, Seminar, Tagung, Kooperationssitzung

Termin oder h

9.

Rundschreiben

Rundschreiben

schriftliche Erstellung des Rundschreibens und Versendung

Kopie des Rundschreibens

Block 3

III. Begleitende Untersuchungen und Versuche




1.

Frühjahrs-Nmin einschließlich Probenahme

Untersuchung

Konzeption der Probenahme, Herstellung einer Mischprobe aus 16 Einstichen, Laboranalyse von schichtbezogenen Mischproben (in der Regel pro Schlag; in 3 Tiefenstufen) auf Nitrat, Ammonium und Wassergehalt mit schriftlicher Ergebnisdarstellung, Interpretation der Analyseergebnisse unter Beachtung der vorangegangenen Bewirtschaftung, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste mit Ergebnissen
(ggf. anonymisiert)

2.

Nitrachek-Analyse einschließlich Probenahme

Untersuchung

Beprobung unmittelbar vor der geplanten Düngungsmaßnahme, Gewinnung und Messung des Pflanzensaftes gemäß Geräteanleitung, Auswertung, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste mit Ergebnissen
(ggf. anonymisiert)

3.

N-Tester-Analyse einschließlich Probenahme

Untersuchung

Einsatz des Hydro-N-Testers oder vergleichbarer Geräte bei der Messung des Chlorophyllgehaltes in Getreideblättern gemäß Geräteanleitung, Auswertung, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste mit Ergebnissen
(ggf. anonymisiert)

4.

Wirtschaftsdüngeruntersuchung einschließlich Probenahme

Untersuchung

Probenahme: bei Mist Herstellung einer Mischprobe, bei Gülle und Jauche Beprobung nach Homogenisierung, in der Regel Laboranalyse der Hauptnährstoffe bezogen auf die Frischsubstanz und die Trockensubstanz, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste mit Ergebnissen
(ggf. anonymisiert)

5.

Grundnährstoffuntersuchung einschließlich Probenahme

Untersuchung

Probenahme: Herstellung von Mischproben, Laboranalyse der Grundnährstoffe, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste mit Ergebnissen
(ggf. anonymisiert)

6.

Humusgehaltsuntersuchung einschließlich Probenahme

Untersuchung

Laboranalyse auf Stickstoff, Kohlenstoff, C/N-Verhältnis Humus, um die langfristige Bodenfruchtbarkeit festzustellen und zur Abschätzung des N-Potentials, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste mit Ergebnissen
(ggf. anonymisiert)

7.

Smin-Analyse (ggf. einschließlich Probenahme, wenn keine Nmin-Probenahme stattfindet)

Untersuchung

Laboranalyse des S-min-Gehaltes als Grundlage gezielter vegetationsbegleitender Düngeempfehlungen, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste mit Ergebnissen
(ggf. anonymisiert)

8.

Boden-pH-Schnelltest einschließlich Probenahme

Untersuchung

Felduntersuchung des Boden-pH-Wertes als Grundlage gezielter vegetationsbegleitender Düngeempfehlungen, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste mit Ergebnissen
(ggf. anonymisiert)

9.

Analyse der P-Gehalte im Oberboden einschließlich Probenahme

Untersuchung

Laboranalyse der P-Gehalte im Oberboden (Gesamt-P und CAL-lös-P) z. B. zur Charakterisierung von Dränauslaufstandorten, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste, Ergebnisse
(anonymisiert)

10.

Pflanzenanalyse einschließlich Probenahme

Untersuchung

Pflanzenanalyse im Labor als Grundlage gezielter vegetationsbegleitender Düngeempfehlungen, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste mit Ergebnissen
(ggf. anonymisiert)

11.

CAT-Bodenuntersuchung einschließlich Probenahme

Untersuchung

Laboranalyse von Mangan, Kupfer, Bor, Zink, Natrium und Schwefel auf Problemstandorten als Grundlage gezielter Düngeplanung, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste mit Ergebnissen
(ggf. anonymisiert)

12.

Analyse des Ernteguts einschließlich Probenahme

Untersuchung

Laboranalyse des Ernteguts zur Bewertung der N-Effizienz, zusätzlich Phosphor und Kalium, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste mit Ergebnissen
(ggf. anonymisiert)

13.

Futteranalysen einschließlich Probenahme

Untersuchung

Futterproben-Analyse im Labor, z. B. betriebseigenes Getreide bei N-reduzierter Düngung, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste mit Ergebnissen
(ggf. anonymisiert)

14.

Demonstrationsversuch

Versuch

Anlage und Durchführung des Versuchs mit Flächenbewirtschafter, Analyse festzulegender Parameter, ggf. Durchführung begleitender Untersuchungen und Ertragsermittlung, Probenahme, Auswertung der Versuchsergebnisse

Ergebnisdarstellung

15.

Exaktversuch

Versuch

Anlage und Durchführung des Versuchs durch Versuchsansteller, Durchführung begleitender Untersuchungen, Ertragsermittlung, Probenahme, statistische Auswertung der Versuchsergebnisse, Analyse festzulegender Parameter

Ergebnisdarstellung

Block 4

IV. Erfolgskontrolle




1.

Nmin (nach Ernte, Herbst) einschließlich Probenahme

Untersuchung

Konzeption der Probenahme, Herstellung einer Mischprobe aus 16 Einstichen, Laboranalyse von schichtbezogenen Mischproben (in der Regel pro Schlag, in 3 Tiefenstufen) auf Nitrat, Ammonium und Wassergehalt mit schriftlicher Ergebnisdarstellung, Interpretation der Analyseergebnisse unter Beachtung der vorangegangenen Bewirtschaftung, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Untersuchungsliste und Ergebnisse
(ggf. anonymisiert)

2.

Schlagbilanzen

Schlag

Übernahme der Schlagkarteien, digitale Archivierung, Berechnung der schlagspezifischen Nährstoffbilanzen, in der Regel für N, P, K

Liste: Untersuchungsliste und Ergebnisse
(ggf. anonymisiert)

3.

Hoftorbilanz, Nährstoffvergleich gemäß DüV, gesamtbetriebliche Bilanzierung

Bilanz

Übernahme von Eingangsgrößen aus den Daten der betrieblichen Buchführung, Plausibilisierung der Daten, digitale Archivierung, Berechnung der betriebsspezifischen Nährstoffbilanzen in der Regel für N, P und K

Auflistung der Bilanzen mit Ergebnissalden
(ggf. anonymisiert)

4.

Untersuchung der Sickerwasserdränzone durch Nitrattiefenprofilen




4.1

Planung

h

Konzeption einer auf N-Tiefenprofilen basierenden Untersuchung mit Darstellung der zu Grunde liegenden Frage, Auswahl geeigneter Schläge unter Beachtung der Standorte sowie weiterer ggfs. erforderlicher Daten (z. B. Bewirtschaftungsdaten des Schlages), Abschätzung der zu erwartenden Probenahmestrecken sowie der Anzahl der zu analysierenden Schichten, Absprache mit anderen Beratungsträgern sowie Bewirtschaftern, Festlegung des Parameterumfangs

Stundennachweis

4.2

Probenahme, Profilansprache und Untersuchungen

m oder Anzahl

schichtgetreue Entnahme von Bodensubstrat für die spätere Laboranalyse, Feldanalyse des erbohrten Profils mit Anlegen eines Bohrprotokolls, Laboranalyse schichtbezogener Einzelproben auf den in der Planung ermittelten Parameterumfang (z. B. Nitrat, Ammonium, Sulfat, Wassergehalt, pH)

Bohrprotokoll, Untersuchungsliste

4.3

Datenaufbereitung und Auswertung

h

digitale Datenablage der Einzelwerte, tabellarische und grafische Darstellung des Tiefenverlaufs der betrachteten Parameter, Ergebnisdarstellung im Jahresbericht, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Stunden- und Ergebnisnachweis

5.

Untersuchung der Sickerwasserdränzone mit Lysimeter oder Saugkerze




5.1

Planung

h

Konzeption einer auf Lysimetern bzw. Saugkerzen basierenden Untersuchung mit Darstellung der zu Grunde liegenden Frage, Auswahl geeigneter Schläge unter Beachtung der Standorte sowie weiterer ggf. erforderlicher Daten (z. B. Bewirtschaftungsdaten des Schlages), Planung der Beprobungstermine und des Parameterumfangs

Stundennachweis

5.2

Einbau, Probenahme und Untersuchungen

Untersuchungsstelle

bauliche Installation, Entnahme des aufgefangenen Bodenwassers, Laboranalyse der Einzelproben pro Lysimeter bzw. Einzel- oder Mischproben bei Saugkerzenanlagen auf den in der Planung ermittelten Parameterumfang (z. B. Nitrat, Ammonium, Sulfat, pH)

Untersuchungsliste

5.3

Datenaufbereitung und Auswertung

h

digitale Datenablage der Einzelwerte; tabellarische und grafische Darstellung des Zeitverlaufs der betrachteten Parameter, Ergebnisdarstellung, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Stunden- und Ergebnisnachweis

6.

Drän- und Oberflächengewässeruntersuchung




6.1

Planung

h

Konzeption der Untersuchung mit Darstellung der zu Grunde liegenden Frage, Auswahl geeigneter Ausläufe bzw. Messstellen im Vorfluter unter Beachtung der Standorte sowie weiterer ggf. erforderlicher Daten (z. B. Bewirtschaftungsdaten des Schlages), Planung der Beprobungstermine und des Parameterumfangs

Stundennachweis, Kurzbericht

6.2

Probenahme und Untersuchung

Untersuchungsstelle

Entnahme des labormäßig zu untersuchenden Wassers, Laboranalyse der Einzelproben pro Untersuchungsstelle auf den in der Planung ermittelten Parameterumfang (z. B. Nitrat, Ammonium, Sulfat, pH)

Untersuchungsliste, Ergebnisse und Probenahmeprotokoll

6.3

Datenaufbereitung und Auswertung; Dokumentation

h

digitale Datenablage der Einzelwerte, tabellarische und ggfs. grafische Darstellung des Zeitverlaufs der betrachteten Parameter, Dokumentation des Erfolges durchgeführter Maßnahmen zur Erosionsminderung, Ergebnisdarstellung

Stunden- und Ergebnisnachweis

7.

Untersuchung der Grundwasseroberfläche mit Sauglanze




7.1

Planung

h

Konzeption einer auf Sauglanzen basierenden Untersuchung mit Darstellung der zu Grunde liegenden Frage, Auswahl geeigneter Schläge unter Beachtung der Standorte sowie weiterer ggf. erforderlicher Daten (z. B. Bewirtschaftungsdaten des Schlages), Planung der Beprobungstermine und des Parameterumfangs

Stundennachweis

7.2

Probenahme und Untersuchung

Untersuchungsstelle

Entnahme des labormäßig zu untersuchenden Wassers, Laboranalyse der Einzelproben pro Untersuchungsstelle auf den in der Planung ermittelten Parameterumfang (z. B. Nitrat, Ammonium, Sulfat, pH)

Untersuchungsliste

7.3

Datenaufbereitung und Auswertung

h

digitale Datenablage der Einzelwerte, tabellarische und ggfs. grafische Darstellung des Zeitverlaufs der betrachteten Parameter, Ergebnisdarstellung, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Stunden- und Ergebnisnachweis

8.

Untersuchung oberflächenflächennahen Grundwassers mit Grundwassermessstelle oder dem Direct-Push-Verfahren




8.1

Planung

h

Konzeption einer auf Grundwassermessstellen oder dem Direct-Push-Verfahren basierenden Untersuchung mit Darstellung der zu Grunde liegenden Frage, Auswahl geeigneter Standorte sowie weiterer ggf. erforderlicher Daten (z. B. die Messstelle umgebende Flächennutzung), Sichtung vorhandener Messstellen mit Eignungseinschätzung, Auswertung hydrogeologischer Grundlagendaten, Planung der Beprobungstermine und des Parameterumfangs

Stundennachweis

8.2

Bau einer Messstelle (entfällt beim Direct-Push-Verfahren)

m

Bau einer Messstelle, der Zweck dieser Messstelle dient ausschließlich zur Erfolgskontrolle der Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Niedersächsischen Kooperationsmodell, vor dem Neubau einer Messstelle ist grundsätzlich zu prüfen, ob bereits vorhandene Messstellen für diesen Zweck in ausreichendem Maße vorhanden sind, Vorlage von mindestens drei Angeboten

Baunachweis und Funktionskontrolle

8.3

Probenahme und Untersuchung (einschließlich vorbereitende Arbeiten für die eigentliche Probenahme beim Direct-Push-Verfahren)

Untersuchungsstelle     

Entnahme des labormäßig zu untersuchenden Wassers, Aufnahme von Vor-Ort-Parametern, Laboranalyse der Einzelproben pro Untersuchungsstelle auf den in der Planung ermittelten Parameterumfang (z. B. Nitrat, Ammonium, Sulfat, pH, PSM und Metabolite) bzw. dargestellten Zweck (Altersbestimmung, Untersuchung der Denitrifikation)

Untersuchungsliste

8.4

Datenaufbereitung und Auswertung

h

digitale Datenablage der Einzelwerte, tabellarische und ggfs. grafische Darstellung des Zeitverlaufs der betrachteten Parameter, Ergebnisdarstellung, Mitteilung der Analyseergebnisse an die Bewirtschafter

Stunden- und Ergebnisnachweis

9.

Bericht, jahresübergreifende Auswertungen

h

zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse eines Beratungszeitraumes mit Darstellung der Ausgangssituation einschließlich Zielbeschreibung, Beschreibung der eingesetzten Maßnahmen und Darstellung der tatsächlichen Zielerreichung, Ableitung zukünftiger Beratungsinhalte

Bericht und Stundennachweise



 


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