Schnellnavigation

Steuerleiste | Navigation | Suche | Inhalt Dokumenttext

Suche

Erweiterte Suche Tipps und Tricks

Alle Dokumente

Suchmaske und Trefferliste maximieren
 


Hinweis

Dokument

  in html speichern drucken Ansicht maximierenDokumentansicht maximieren
Vorschrift
Normgeber:Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Aktenzeichen:104-60171/02/2017
Erlassdatum:01.08.2017
Fassung vom:01.03.2021
Gültig ab:01.03.2021
Gültig bis:31.12.2023
Quelle:Wappen Niedersachsen
Gliederungs-Nr:keine Angaben verfügbar
 

Zum Hauptdokument : Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die besonders tiergerechte Haltung von Nutztieren (Richtlinie Tierwohl)



Anlage 2



Spezifische Kriterien zur Verbesserung des Tierwohls nach Nummer 24.1.2



Kriterien — Besonders tiergerechte Ferkelaufzucht (T 4)

   Punkte   




1.

Vorkenntnisse/Management

Punkte

1.1

Haltung eines Gesamtbestandes an Schweinen mit unkupierten Schwänzen seit mindestens zwei Jahren

7

1.2   

Durchführung einer betriebsindividuellen Risikoanalyse zum Kupierverzicht durch eine anerkannte Beraterin oder einen anerkannten Berater oder eine Tierärztin oder einen Tierarzt vor Beginn der Verpflichtung

2

1.3

Geschlossenes System: Geburt, Ferkelaufzucht und Mast im selben Betrieb oder in derselben seuchenhygienischen Einheit

2

1.4

Vorlage eines von der bestandsbetreuenden Tierärztin oder dem bestandsbetreuenden Tierarzt erstellten betriebsindividuellen Gesundheitsplans

3




2.

Platzangebot/Tierzahlobergrenze

Punkte

2.1

Erhöhtes Platzangebot in den Aufzuchtbuchten

3


bis 20 kg Durchschnittsgewicht mindestens 0,25 m² je Ferkel


über 20 kg Durchschnittsgewicht mindestens 0,5 m² je Ferkel

2.2

Gleichzeitige Haltung von maximal 100 unkupierten Ferkeln

2

2.3

Gleichzeitige Haltung von maximal 250 unkupierten Ferkeln

1




3.

Haltungseinrichtung/Management

Punkte

3.1

Getrennte Funktionsbereiche z. B. durch blickdichte Trennwände
(mindestens 0,5 m Länge für maximal 20 Tiere)

1

3.2

Getrennte Funktionsbereiche: Sämtliche Einrichtungsgegenstände (z. B. Tränke) befinden sich im Aktivitäts- oder Kotbereich

2

3.3

Keine Trennung des Wurfes beim Aufstallen in der Aufzuchtbucht

2

3.4

Plan befestigter Liegebereich, eine Minimalperforation von bis zu 5 % ist zulässig

3

3.5

Separationsbuchten für mehr als 10 % der beantragten Tiere

2




4.

Beschäftigungsmaterial

Punkte

4.1

Für alle Tiere gleichzeitig zugängliches, wühlbares und fressbares Material
(ein anderes Material als nach Nummer 4.2)

4

4.2

Organisches Beschäftigungsmaterial (z. B. Stroh, Heu, Silage)
(ein anderes Material als nach Nummer 4.1)

2




5.

Fütterung/Tränkung

Punkte

5.1

Möglichkeit des jederzeitigen Saufens aus offener Fläche

1

5.2

Möglichkeit der gemeinsamen Futteraufnahme der Tiere in der Bucht
(in den ersten drei Wochen Tierfressplatzverhältnis 1 : 1)

3

5.3

Rohfaserreiches Futter mit einem Rohfasergehalt von mehr als 4,5 % nach Futtermittelanalyse (ein anderes Material als nach den Nummern 4.1, 4.2)

1

5.4

Mindestens zwei Tränken an verschiedenen Orten der Bucht, die räumlich getrennt von der Futterstelle sind

1




6.

Stallklima

Punkte


Stallklimacheck durch Fachexpertinnen oder Fachexperten (Überprüfung des Stallklimas und der Lüftungsanlage mindestens halbjährlich sowie Messung der Schadgaskonzentration insbesondere Ammoniak mindestens einmal in jeder Jahreszeit und Umsetzung erforderlicher Maßnahmen zur Reduzierung der Werte deutlich unter die gesetzlichen Grenzwerte). Die erste Überprüfung von Stallklima und Lüftungsanlage muss vor dem Beginn der Verpflichtung erfolgen.

2



 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie genau dieses Dokument verlinken möchten:
https://www.voris.niedersachsen.de/jportal/?quelle=jlink&docid=VVND-VVND000043531&psml=bsvorisprod.psml&max=true