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Inhalt
Aktuelle Gesamtausgabe
Amtliche Abkürzung:KapVO
Ausfertigungsdatum:23.06.2003
Gültig ab:01.07.2003
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Niedersachsen
Fundstelle:Nds. GVBl. 2003, 222
Gliederungs-Nr:22220
Verordnung über die Kapazitätsermittlung
zur Vergabe von Studienplätzen
(Kapazitätsverordnung - KapVO -)
Vom 23. Juni 2003
Zum 05.12.2020 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Anlage 3 geändert durch Verordnung vom 08.10.2018 (Nds. GVBl. S. 209)

Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis

Titel

Verordnung über die Kapazitätsermittlung zur Vergabe von Studienplätzen (Kapazitätsverordnung - KapVO -) vom 23. Juni 200301.07.2003
Eingangsformel01.07.2003
Erster Abschnitt - Allgemeine Verfahrensgrundsätze01.07.2003
§ 1 - Erschöpfende Nutzung der Ausbildungskapazität01.07.2003
§ 2 - Aufteilung der Zulassungszahlen auf Vergabetermine01.07.2003
§ 3 - Ermittlung der Aufnahmekapazität01.07.2003
§ 4 - Berichte der Hochschulen; Aufgaben des Fachministeriums01.07.2003
§ 5 - Stichtagsermittlung01.07.2003
Zweiter Abschnitt - Berechnung aufgrund der personellen Ausstattung01.07.2003
§ 6 - Berechnung mit Curricularnormwerten01.07.2003
§ 7 - Zuordnung der Studiengänge zu Lehreinheiten29.05.2014
§ 8 - Zuordnung von Stellen01.07.2003
§ 9 - Lehrdeputate13.07.2012
§ 10 - Einbeziehung von Lehraufträgen01.07.2003
§ 11 - Inanspruchnahme durch Dienstleistungen01.07.2003
§ 12 - Anteilquote eines Studiengangs01.07.2003
§ 13 - Curricularnormwerte01.07.2003
Dritter Abschnitt - Überprüfung des Berechnungsergebnisses des Zweiten Abschnitts01.07.2003
§ 14 - Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren01.07.2003
§ 15 - Berücksichtigung des Raumbedarfs01.07.2003
§ 16 - Berücksichtigung der Schwundquote01.07.2003
§ 17 - Patientenbezogene Kapazität im Studiengang Medizin und im Medizin-Modellstudiengang HannibaL13.07.2012
§ 18 - Abweichungen von vorklinischer und klinischer Kapazität im Studiengang Medizin01.07.2003
§ 19 - Klinische Behandlungskapazität im Studiengang Zahnmedizin01.07.2003
Vierter Abschnitt - Ausnahmetatbestände01.07.2003
§ 20 - Modellvorhaben und Hochschulstrukturveränderungen01.07.2003
§ 21 - Künstlerische Studiengänge mit Einzelunterricht01.07.2003
Fünfter Abschnitt - Schlussvorschrift01.07.2003
§ 22 - In-Kraft-Treten01.07.2003
Anlage 1 - Verfahren zur Berechnung der personellen Aufnahmekapazität aufgrund des Zweiten Abschnitts01.07.2003
Anlage 2 - Zuordnung der Stellen des wissenschaftlichen Personals01.07.2003
Anlage 3 - Curricularnormwerte13.10.2018
Anlage 4 - Musikpraktischer Einzelunterricht01.07.2003

Aufgrund des § 9 Nr. 3 des Niedersächsischen Hochschulzulassungsgesetzes vom 29. Januar 1998 (Nds. GVBl. S. 51) wird verordnet:

Erster Abschnitt
Allgemeine Verfahrensgrundsätze

§ 1
Erschöpfende Nutzung der Ausbildungskapazität

(1) 1 Zahlen für die Zulassung von Studierenden für zulassungsbeschränkte Studiengänge (Zulassungszahlen) sind so festzusetzen, dass unter Berücksichtigung der personellen, räumlichen, sächlichen und fachspezifischen Gegebenheiten an den Hochschulen eine erschöpfende Nutzung der Ausbildungskapazitäten erreicht wird. 2 Die Qualität in Forschung und Lehre und die geordnete Wahrnehmung der Aufgaben der Hochschule, insbesondere in Forschung, Lehre und Studium sowie in der Tierärztlichen Hochschule Hannover und in den Bereichen Humanmedizin auch in der Krankenversorgung, sind zu gewährleisten.

(2) Zulassungszahlen können bei Modellvorhaben und Hochschulstrukturveränderungen nach Maßgabe des § 20 abweichend von Absatz 1 Satz 1 festgesetzt werden.

§ 2
Aufteilung der Zulassungszahlen auf Vergabetermine

1 Der Festsetzung der Zulassungszahlen liegt jeweils die jährliche Aufnahmekapazität zugrunde. 2 Bei Studiengängen, für die während eines Jahres Bewerberinnen und Bewerber an mehreren Vergabeterminen aufgenommen werden, wird die jährliche Aufnahmekapazität auf die einzelnen Vergabetermine aufgeteilt.

§ 3
Ermittlung der Aufnahmekapazität

(1) Die jährliche Aufnahmekapazität wird in zwei Verfahrensschritten ermittelt:

1.

Berechnung aufgrund der personellen Ausstattung nach den Vorschriften des Zweiten Abschnitts,

2.

Überprüfung des Ergebnisses nach Nummer 1 anhand der weiteren kapazitätsbestimmenden Kriterien nach den Vorschriften des Dritten Abschnitts.

(2) 1 Bei der Ermittlung der Aufnahmekapazität bleiben unberücksichtigt:

1.

kapazitätsausgleichende Maßnahmen nach Artikel 10 Abs. 4 des Staatsvertrages über die Vergabe von Studienplätzen (Staatsvertrag) und

2.

Maßnahmen zum Ausgleich zusätzlicher Belastungen aufgrund der bisherigen Entwicklung der Zahl der Studierenden.

2 Die Maßnahmen sind von der Hochschule in der Kapazitätsermittlung gesondert auszuweisen.

§ 4
Berichte der Hochschulen; Aufgaben des Fachministeriums

(1) 1 Zur Festsetzung der Zulassungszahlen legen die Hochschulen ihre Kapazitätsermittlungen innerhalb einer vom Fachministerium zu bestimmenden Frist vor. 2 Der Bericht muss enthalten:

1.

die Ermittlung der Aufnahmekapazität nach § 3,

2.

die Aufteilung der Curricularnormwerte der Studiengänge auf Lehreinheiten (§ 13 Abs. 4) und

3.

einen Vorschlag für die Festsetzung der Zulassungszahlen.

3 Die Aufteilung der Curricularnormwerte und Abweichungen des Vorschlags nach Satz 2 Nr. 3 vom Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts sind zu begründen.

(2) 1 Legt die Hochschule die Kapazitätsermittlung unvollständig oder nicht fristgerecht vor, so ermittelt das Fachministerium die Aufnahmekapazität. 2 In diesem Fall sowie dann, wenn das Fachministerium erwägt, von Vorschlägen der Hochschule abzuweichen, ist die Kapazitätsermittlung mit der Hochschule zu erörtern. 3 Die Hochschule ist vor einer abweichenden Festsetzung zu unterrichten.

§ 5
Stichtagsermittlung

(1) 1 Die jährliche Aufnahmekapazität wird auf der Grundlage der Daten eines Stichtages ermittelt, der nicht mehr als neun Monate vor Beginn des Zeitraums liegt, für den die zu ermittelnden Zulassungszahlen gelten (Berechnungszeitraum). 2 Sind im Zeitpunkt der Kapazitätsermittlung bereits wesentliche Änderungen von Daten bis zum Beginn des Berechnungszeitraums erkennbar, so sollen diese berücksichtigt werden.

(2) Treten nach der Kapazitätsermittlung bis zum Beginn des Berechnungszeitraums noch wesentliche Änderungen der Daten ein, so soll die Aufnahmekapazität neu ermittelt werden.

Zweiter Abschnitt
Berechnung aufgrund der personellen Ausstattung

§ 6
Berechnung mit Curricularnormwerten

Die Aufnahmekapazität aufgrund der personellen Ausstattung wird nach der Anlage 1 unter Anwendung von Curricularnormwerten (§ 13) berechnet.

§ 7
Zuordnung der Studiengänge zu Lehreinheiten

(1) 1 Die Kapazitätsermittlung ist auf Studiengänge bezogen; diese werden Lehreinheiten zugeordnet. 2 Ein Studiengang ist der Lehreinheit zuzuordnen, die den überwiegenden Teil der Lehrveranstaltungsstunden für den Studiengang anbietet. 3 Die einer Lehreinheit zugeordneten Studiengänge können bei der Berechnung zusammengefasst werden.

(2) 1 Eine Lehreinheit ist eine für Zwecke der Kapazitätsermittlung abgegrenzte fachliche Einheit, die ein Lehrangebot bereitstellt. 2 Die Lehreinheiten sind so abzugrenzen, dass für die zugeordneten Studiengänge die Lehrveranstaltungsstunden möglichst weitgehend bei einer Lehreinheit angeboten werden.

(3) 1 Der Studiengang Medizin wird für Berechnungszwecke in einen vorklinischen und einen klinischen Teil untergliedert, wobei der vorklinische Teil den Studienabschnitt bis zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und der klinische Teil den Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405) umfasst. 2 Zur Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität für den Studiengang Medizin sind die Lehreinheiten Vorklinische Medizin, Klinisch-theoretische Medizin und Klinisch-praktische Medizin zu bilden. 3 Der vorklinische Teil des Studiengangs wird der Lehreinheit Vorklinische Medizin und der klinische Teil des Studiengangs der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin zugeordnet; die Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin erbringt für den Studiengang Medizin Dienstleistungen (§ 11).

(4) 1 Abweichend von Absatz 3 werden für den Medizin-Modellstudiengang HannibaL an der Medizinischen Hochschule Hannover zur Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität eine integrierte Lehreinheit und eine Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin gebildet. 2 Die integrierte Lehreinheit umfasst die Lehreinheiten Vorklinische Medizin und Klinisch-praktische Medizin bis zum Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 2. August 2013 (BGBl. I S. 3005); die Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin erbringt für den Modellstudiengang HannibaL Dienstleistungen (§ 11).

§ 8
Zuordnung von Stellen

(1) 1 Für die Berechnung des Lehrangebots sind alle Stellen des wissenschaftlichen und künstlerischen Lehrpersonals und der sonstigen Lehrpersonen nach Stellengruppen Lehreinheiten zuzuordnen. 2 In den medizinischen Lehreinheiten werden auch die Stellen des wissenschaftlichen Personals, das Aufgaben in der Krankenversorgung wahrnimmt, einbezogen und so zugeordnet, wie die medizinischen Fächer, in denen sie tätig sind, nach der Anlage 2 den Lehreinheiten zugeordnet sind.

(2) Personen, die zur Wahrnehmung von Aufgaben in der Lehre an die Hochschule abgeordnet sind, werden in die Berechnung einbezogen.

(3) Stellen, die im Berechnungszeitraum aus haushaltsrechtlichen Gründen nicht besetzt werden können, werden nicht in die Berechnung einbezogen.

§ 9
Lehrdeputate

(1) Das Lehrdeputat ist die aufgrund der Lehrverpflichtungsverordnung festgesetzte Lehrverpflichtung einer Lehrperson, gemessen in Lehrveranstaltungsstunden.

(2) Die Stellen, die für die Berechnung der Lehrdeputate des wissenschaftlichen Personals berücksichtigt werden, sind entsprechend dem Personalbedarf für die Aufgaben in der medizinischen Versorgung nach Maßgabe der Absätze 3 bis 5 zu vermindern.

(3) 1 In der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin besteht Personalbedarf

1.

für die stationäre Krankenversorgung in Höhe von einer Stelle je 7,2 tagesbelegte Betten und

2.

für die ambulante Krankenversorgung in Höhe von einer Stelle je 1200 poliklinische Neuzugänge, wobei als Neuzugänge die jährlich im Klinikum mit Ausnahme der Zahnklinik

a)

für eine poliklinische Behandlung eingelesenen Krankenversicherungskarten sowie die angenommenen Überweisungs- und Vorsorgescheine,

b)

vorgenommenen Notfallbehandlungen und internen Überweisungen sowie

c)

erstellten Leistungsabrechnungen für Selbstzahler

gelten.

2 Die Zahl der nach § 8 zugeordneten Stellen des wissenschaftlichen Personals wird um die Zahl der sich aus Satz 1 ergebenden Stellen nach Maßgabe der Sätze 3 und 4 vermindert. 3 Zunächst wird die Verminderung um die Zahl der Stellen des wissenschaftlichen Personals ohne Lehrverpflichtung, das der Krankenversorgung zugeordnet ist, vorgenommen. 4 Die danach noch abzuziehende Zahl der Stellen verteilt sich auf die Stellengruppen nach dem Verhältnis der Stärke der Stellengruppen, wie es sich infolge der Verminderung nach Satz 3 ergibt.

(4) 1 In der Lehreinheit Tiermedizin wird wegen des Personalbedarfs für die medizinische Versorgung die Zahl der Stellen des wissenschaftlichen Personals der wissenschaftlichen Einrichtungen, die Dienstleistungen für die unmittelbare Krankenversorgung und für diagnostische Untersuchungen einschließlich der Untersuchungen für das öffentliche Gesundheitswesen erbringen, insgesamt um 30 vom Hundert vermindert. 2 Die Verminderung ist zunächst um die Zahl der Stellen des wissenschaftlichen Personals ohne Lehrverpflichtung, das Dienstleistungen nach Satz 1 erbringt, vorzunehmen. 3 Die danach noch abzuziehende Zahl der Stellen verteilt sich auf die Stellengruppen nach dem Verhältnis der Stärke der Stellengruppen, wie es sich infolge der Verminderung nach Satz 2 ergibt.

(5) 1 In der Lehreinheit Zahnmedizin besteht Personalbedarf

1.

für die stationäre Krankenversorgung in Höhe von einer Stelle je 7,2 tagesbelegte Betten und

2.

für die ambulante Krankenversorgung pauschal in Höhe von 30 vom Hundert der Stellen, die nach Abzug der Stellen für die stationäre Krankenversorgung verbleiben.

2 Die Zahl der nach § 8 zugeordneten Stellen des wissenschaftlichen Personals wird um die Zahl der sich nach Satz 1 ergebenden Stellen in entsprechender Anwendung des Absatzes 3 Sätze 3 und 4 vermindert.

(6) Der Aufwand für die Ausbildung im Praktischen Jahr nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte wird durch Abzug einer Stelle je acht Studierende, die in diesem Studienabschnitt von der Lehreinheit Klinischpraktische Medizin ausgebildet werden, berücksichtigt. 2 Die Stellenverminderungen sind so auf die Stellengruppen zu verteilen, wie es deren Anteil an der Gesamtstellenzahl nach Abzug der Stellen für die Krankenversorgung nach Absatz 2 entspricht.

(7) Das Lehrangebot der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin wird um die Anzahl der Lehrveranstaltungsstunden erhöht, die von außeruniversitären Krankenanstalten vereinbarungsgemäß und auf Dauer für die Ausbildung nach § 13 Abs. 1 im Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte erbracht werden.

(8) Der Aufwand für die praktische Ausbildung nach den §§ 54 und 57 der Approbationsordnung für Tierärztinnen und Tierärzte vom 10. November 1999 (BGBl. I S. 2162), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 4. Dezember 2002 (BGBl. I S. 4456), wird für die Ausbildung

1.

nach § 54 Abs. 1 dieser Approbationsordnung durch Abzug einer Stelle je 96 Ausbildungsplätze und

2.

nach § 54 Abs. 2 und § 57 dieser Approbationsordnung durch Abzug einer Stelle je 42 Ausbildungsplätze

berücksichtigt.

(9) 1 Für die integrierte Lehreinheit des Medizin-Modellstudiengangs HannibaL an der Medizinischen Hochschule Hannover werden die Stellen des wissenschaftlichen Personals der integrierten Lehreinheit nur in dem Umfang berücksichtigt, der dem vom Land im vorausgegangenen Kalenderjahr zur Verfügung gestellten Erfolgsplanzuschuss entspricht. 2 Die Absätze 6 und 7 sind entsprechend anzuwenden.

§ 10
Einbeziehung von Lehraufträgen

1 Als Lehrauftragsstunden werden die Lehrveranstaltungsstunden, die nicht auf einer Regellehrverpflichtung beruhen, in die Berechnung einbezogen, soweit sie der Lehreinheit für den Ausbildungsaufwand nach § 13 Abs. 1 in den dem Berechnungsstichtag vorausgehenden zwei Semestern im Durchschnitt je Semester zur Verfügung gestanden haben. 2 In die Berechnung nicht einbezogen werden Lehrauftragsstunden, die aus Haushaltsmitteln für unbesetzte Stellen vergütet worden sind, und Lehrleistungen, die von Personal von Forschungseinrichtungen außerhalb einer Hochschule freiwillig und unentgeltlich übernommen werden. 3 Die Lehrauftragsstunden sind auf der Grundlage der Anrechnungsvorschriften der Lehrverpflichtungsverordnung in Deputatstunden umzurechnen.

§ 11
Inanspruchnahme durch Dienstleistungen

(1) Die Lehrveranstaltungsstunden, die eine Lehreinheit für nicht ihr zugeordnete Studiengänge zu erbringen hat, sind Dienstleistungen.

(2) Der Bedarf an Dienstleistungen wird nach den bisherigen Studienanfängerzahlen oder den voraussichtlichen Zulassungszahlen für die nicht der Lehreinheit zugeordneten Studiengänge berechnet.

§ 12
Anteilquote eines Studiengangs

Die Anteilquote eines einer Lehreinheit zugeordneten Studiengangs ist das Verhältnis der jährlichen Aufnahmekapazität dieses Studiengangs zur Summe der jährlichen Aufnahmekapazität aller der Lehreinheit zugeordneten Studiengänge.

§ 13
Curricularnormwerte

(1) 1 Der Curricularnormwert bezeichnet den insgesamt erforderlichen Lehraufwand für die ordnungsgemäße Ausbildung einer oder eines Studierenden in einem Studiengang, gemessen in Deputatstunden. 2 Die Curricularnormwerte der einzelnen Studiengänge sind in der Anlage 3 ausgewiesen.

(2) Bietet eine Hochschule an, zugleich in mehreren Studiengängen zu studieren, so sind für diese Studiengangkombinationen die in der Anlage 3 aufgeführten Curricularnormwerte unter Berücksichtigung der Ausbildungsstruktur, des Anteils des jeweiligen Studiengangs am Gesamtstudium und der Studiendauer entsprechend anzuwenden.

(3) 1 Ist für einen Studiengang ein Curricularnormwert in der Anlage 3 noch nicht aufgeführt, so kann das Fachministerium im Benehmen mit der Hochschule den Curricularnormwert festlegen. 2 Curricularnormwerte vergleichbarer Studiengänge sind zu berücksichtigen.

(4) 1 Der Curricularnormwert eines Studiengangs wird auf die am Lehrangebot für den Studiengang beteiligten Lehreinheiten aufgeteilt (Bildung von Curricularanteilen). 2 Sind Curricularanteile noch nicht gebildet, so werden die Anteile der beteiligten Lehreinheiten nach der bisherigen Verteilung des Lehrangebots berechnet.

Dritter Abschnitt
Überprüfung des Berechnungsergebnisses
des Zweiten Abschnitts

§ 14
Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren

(1) Das nach den Vorschriften des Zweiten Abschnitts berechnete Ergebnis ist daraufhin zu überprüfen, ob es anhand der weiteren, in den Absätzen 2 und 3 aufgeführten kapazitätsbestimmenden Kriterien noch zu verändern ist, soweit Anhaltspunkte dafür gegeben sind, dass sich die weiteren Kriterien auf das Berechnungsergebnis auswirken.

(2) Eine Verminderung der aufgrund der personellen Ausstattung berechneten Kapazität kommt nur in Betracht, wenn die Durchführung der ordnungsgemäßen Lehre beeinträchtigt ist ( Nummern 1 bis 6, 8 und 9) oder ein Ausgleich für eine Mehrbelastung des Personals durch Studierende höherer Semester erforderlich ist ( Nummer 7), in den Fällen

1.

des Fehlens von Räumen in ausreichender Zahl, Größe oder Ausstattung,

2.

des Fehlens ausreichender sächlicher Mittel,

3.

des Fehlens wissenschaftlicher oder nichtwissenschaftlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der notwendigen Zahl,

4.

des Fehlens einer ausreichenden Anzahl geeigneter Patientinnen und Patienten für die Ausbildung im Studiengang Medizin,

5.

des Fehlens von Arbeitsplätzen und klinischen Behandlungseinheiten im Studiengang Zahnmedizin in einer ausreichenden Zahl,

6.

des Abweichens der Berechnungsergebnisse für den vorklinischen von denen für den klinischen Teil des Studiengangs Medizin,

7.

einer höheren Aufnahme von Studierenden in den vergangenen Jahren gegenüber dem nach Absatz 3 und § 16 überprüften Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts,

8.

besonderer Beanspruchungen der Lehreinheit in der Krankenversorgung, die über die in den pauschalierten Regelungen nach § 9 Abs. 3 zugrunde gelegten Beanspruchungen hinausgehen,

9.

einer Mangellage beim musikpraktischen Einzelunterricht im Fach Musik bei Lehramtsstudiengängen im Vergleich zu dem in der Anlage 4 festgelegten Umfang.

(3) Die nach dem Zweiten Abschnitt errechnete jährliche Aufnahmekapazität kann erhöht werden, soweit die Lehreinheit entlastet ist durch

1.

eine besondere Ausstattung mit Personal oder sächlichen Mitteln oder

2.

geringere Zahlen von Studierenden in höheren Fachsemestern infolge Studienabbruchs, Fachwechsels oder Hochschulwechsels.


§ 15
Berücksichtigung des Raumbedarfs

(1) 1 Ist in einer Lehreinheit ein Engpass an Räumen vorherzusehen, so sind der Raumbedarf und das verfügbare Angebot an Raumstunden festzustellen. 2 Dabei ist davon auszugehen, dass für die Lehrveranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl die Räume ganztägig und ganzjährig zur Verfügung stehen, sofern nicht fachspezifische Erfordernisse entgegenstehen.

(2) Ist das Angebot an Raumstunden geringer als der jährliche Raumbedarf und ist eine Bereitstellung von zusätzlichen Räumen nicht möglich, so kann das nach der personellen Ausstattung berechnete Ergebnis entsprechend vermindert werden.

§ 16
Berücksichtigung der Schwundquote

Die Aufnahmekapazität ist zu erhöhen, wenn zu erwarten ist, dass wegen Studienabbruchs, Fachwechsels oder Hochschulwechsels die Zahl der Abgänge an Studierenden in höheren Fachsemestern größer ist als die Zahl der Zugänge (Schwundquote).

§ 17
Patientenbezogene Kapazität
im Studiengang Medizin
und im Medizin-Modellstudiengang HannibaL

(1) Das Berechnungsergebnis für den klinischen Teil des Studiengangs Medizin ist anhand der patientenbezogenen Einflussfaktoren (§ 14 Abs. 2 Nr. 4) wie folgt zu überprüfen:

1.

Als patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität für den Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 1 Abs. 3 Nr. 1 und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte sind 15,5 vom Hundert der Gesamtzahl der tagesbelegten Betten des Klinikums anzusetzen.

2.

Soweit die patientenbezogene Aufnahmekapazität nach Nummer 1 niedriger ist als das Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 14 Abs. 2 Nrn. 1 bis 3, 7 und 8, Abs. 3 sowie § 16, ist sie je 1000 poliklinische Neuzugänge im Jahr um die Zahl Eins zu erhöhen, höchstens jedoch um 50 vom Hundert.

3.

Soweit aufgrund einer Vereinbarung in außeruniversitären Krankenanstalten Lehrveranstaltungen für den Studienabschnitt nach Nummer 1 auf Dauer durchgeführt werden, erhöht sich die patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität entsprechend der dort bereitgestellten Kapazität.

(2) Das Berechnungsergebnis für den Medizin-Modellstudiengang HannibaL an der Medizinischen Hochschule Hannover ist anhand der patientenbezogenen Einflussfaktoren (§ 14 Abs. 2 Nr. 4) wie folgt zu überprüfen:

1.

1 In die Berechnung der patientenbezogenen jährlichen Aufnahmekapazität geht die dokumentierte Zahl der Belegungstage der entweder nach § 9 Abs. 1 oder nach § 6 Abs. 1 des Krankenhausentgeltgesetzes im vorvergangenen Jahr im stationären Bereich abgerechneten Fälle ein. 2 Einbezogen werden auch Belegungstage in Bezug auf Privatpatienten, Patienten mit Anspruch auf Wahlleistungen und Selbstzahler im stationären Bereich. 3 Nicht einbezogen werden abweichend von den Sätzen 1 und 2 Belegungstage in Bezug auf in der Medizinischen Hochschule Hannover lebend Geborene, Lebendspender, Patienten mit einer Verweildauer von weniger als einem Tag sowie Patienten, für die Leistungen im Rahmen einer teilstationären Behandlung erbracht wurden. 4 Zu berücksichtigen sind auch die nach der Bundespflegesatzverordnung tatsächlich abgerechneten Belegungstage, an denen vollstationäre psychiatrische Leistungen erbracht wurden. 5 Die Summe der Belegungstage ist durch 365 zu teilen; das Ergebnis der Teilung ist das Äquivalent der tagesbelegten Betten. 6 Als patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität sind 10,65 vom Hundert des Äquivalents der tagesbelegten Betten anzusetzen.

2.

1 Soweit die Aufnahmekapazität nach Nummer 1 niedriger ist als das Berechnungsergebnis des Zweiten Abschnitts unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 14 Abs. 2 Nrn. 1 bis 3, 7 und 8, Abs. 3 sowie § 16, ist sie je 1 300 ambulanter Erstkontakte mit Patienten in den Polikliniken und Ambulanzen der Medizinischen Hochschule Hannover um die Zahl Eins zu erhöhen, jedoch um nicht mehr als 50 vom Hundert der nach Nummer 1 errechneten Studienplätze. 2 Unberücksichtigt bleiben abweichend von Satz 1 Erstkontakte mit Privatpatienten, Patienten der diagnostischen Radiologie und Patienten der Ambulanz der Zahnmedizinischen Klinik sowie Patientenkontakte in Zusammenhang mit gutachterlichen Aufträgen.

3.

Soweit aufgrund einer Vereinbarung in außeruniversitären Krankenanstalten Lehrveranstaltungen für die integrierte Lehreinheit auf Dauer durchgeführt werden, erhöht sich die patientenbezogene jährliche Aufnahmekapazität entsprechend der sich aus dem dort bereitgestellten patientenbezogenen Unterricht ergebenden Kapazität.

(3) 1 Ist das Berechnungsergebnis nach Absatz 1 oder 2 niedriger als das des Zweiten Abschnitts unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 14 Abs. 2 Nrn. 1 bis 3, 7 und 8, Abs. 3 sowie § 16, so ist es der Festsetzung der Zulassungszahl zugrunde zu legen. 2 § 14 Abs. 2 Nr. 6 bleibt unberührt.

§ 18
Abweichungen von vorklinischer und klinischer Kapazität im
Studiengang Medizin

(1) Ist die Aufnahmekapazität des klinischen Teils des Studiengangs Medizin geringer als die des vorklinischen Teils, so kann die einheitliche Kapazität des Studiengangs Medizin nur dann höher als das Berechnungsergebnis des klinischen Teils festgesetzt werden, wenn die Fortsetzung des Studiums für alle Studierenden nach dem vorklinischen Teil, auch an einer anderen Hochschule, gewährleistet werden kann.

(2) Soweit die Fortsetzung des Studiums nach dem vorklinischen Teil nicht für alle betroffenen Studierenden gewährleistet ist, ist die Differenz zwischen der klinischen und der vorklinischen Aufnahmekapazität als gesonderte Kapazität auszuweisen.

(3) Ist die Aufnahmekapazität des vorklinischen Teils geringer als die des klinischen Teils, so ist die niedrigere Zahl maßgeblich.

§ 19
Klinische Behandlungskapazität im
Studiengang Zahnmedizin

(1) 1 Das Berechnungsergebnis für den Studiengang Zahnmedizin ist unter Berücksichtigung der klinischen Behandlungseinheiten der Lehreinheit Zahnmedizin zusätzlich zu überprüfen. 2 Als Grenzwert für die jährliche Aufnahmekapazität sind je Studienplatz 0,67 klinische Behandlungseinheiten für die Zahnerhaltungs- und Zahnersatzkunde anzusetzen.

(2) Weichen die Berechnungsergebnisse nach Absatz 1 und nach dem Zweiten Abschnitt unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 14 Abs. 2 Nrn. 1 bis 3, 5 und 7, Abs. 3 sowie § 16 voneinander ab, so ist der Festsetzung der Zulassungszahl der niedrigere Wert zugrunde zu legen.

Vierter Abschnitt
Ausnahmetatbestände

§ 20
Modellvorhaben und Hochschulstrukturveränderungen

Liegen die Voraussetzungen des Artikels 7 Abs. 2 Satz 2 des Staatsvertrages vor, so können Zulassungszahlen abweichend von den Bestimmungen des Zweiten und Dritten Abschnitts festgesetzt werden.

§ 21
Künstlerische Studiengänge mit Einzelunterricht

Ist ein Studiengang an einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule der Lehreinheit Musik, Schauspiel oder Tanz zugeordnet, so bemisst sich die Aufnahmekapazität nach dem Lehrangebot für den Einzelunterricht.

Fünfter Abschnitt
Schlussvorschrift

§ 22
In-Kraft-Treten

(1) 1 Diese Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft. 2 Sie gilt erstmals für die Ermittlung der jährlichen Aufnahmekapazität und die Festsetzung von Zulassungszahlen für das Wintersemester 2003/2004.

(2) Gleichzeitig tritt die Kapazitätsverordnung vom 6. Juli 1990 (Nds. GVBl. S. 256), zuletzt geändert durch § 17 der Verordnung vom 11. Februar 2000 (Nds. GVBl. S. 18), außer Kraft.

Hannover, den 23. Juni 2003

Niedersächsisches Ministerium
für Wissenschaft und Kultur

Stratmann

Minister

Anlage 1

(zu § 6)

Verfahren zur Berechnung der personellen Aufnahmekapazität aufgrund des Zweiten Abschnitts

Die personelle Aufnahmekapazität wird unter Zugrundelegung der für die einzelnen Studiengänge aufgestellten Curricularnormwerte (Anlage 3, § 13 Abs. 2 bis 4) berechnet. Die Curricularnormwerte sind auf die beteiligten Lehreinheiten so aufzuteilen, dass die Summe der Curricularanteile eines Studiengangs den Curricularnormwert ergibt. Die Berechnungen sind im Folgenden mathematisch dargestellt und in den wesentlichen Schritten erläutert. Die benutzten Zeichen sind im Abschnitt III erläutert.

I.

Berechnung des Lehrangebots einer Lehreinheit in Deputatstunden

1.

Das Lehrangebot einer Lehreinheit in Deputatstunden (S) ergibt sich aus den Lehrdeputaten der verfügbaren Stellen einschließlich der Lehrdeputate der an die Hochschule abgeordneten Personen und der durch Lehraufträge zusätzlich zur Verfügung stehenden Deputate. Abzuziehen sind Verminderungen der Lehrdeputate nach der Lehrverpflichtungsverordnung.

(1) S = Σj (lj · hj - rj) + L

2.

Das so ermittelte Lehrangebot ist zu reduzieren um die Dienstleistungen, gemessen in Deputatstunden, die die Lehreinheit für ihr nicht zugeordnete Studiengänge zu erbringen hat. Dabei sind die Curricularanteile zugrunde zu legen, die für die Dienstleistungen für nicht zugeordnete Studiengänge auf die Lehreinheit entfallen.

(2) E = Σq CAq · Aq/2

Das bereinigte Lehrangebot beträgt damit

(3) Sb = S - E.

II.

Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität

Unter Anwendung der Anteilquoten der zugeordneten Studiengänge wird ein gewichteter Curricularanteil ermittelt:

(4) CA = Σp CAp · zp

Die jährliche Aufnahmekapazität eines der Lehreinheit zugeordneten Studiengangs beträgt demnach

(5) Ap = 2 · Sb/CA · zp.

III.

Verzeichnis der benutzten Zeichen

Ap

:

Jährliche Aufnahmekapazität des der Lehreinheit zugeordneten Studiengangs p,

Aq

:

Anzahl der für den Dienstleistungsabzug anzusetzenden jährlichen Studienanfängerinnen und Studienanfänger des der Lehreinheit nicht zugeordneten Studiengangs q (§ 11 Abs. 2),

CAp

:

Anteil am Curricularnormwert (Curricularanteil) des zugeordneten Studiengangs p, der auf die Lehreinheit entfällt (§ 13 Abs. 4),

CAq

:

Anteil am Curricularnormwert (Curricularanteil) des nicht zugeordneten Studiengangs q, der von der Lehreinheit als Dienstleistung zu erbringen ist (§ 13 Abs. 4),

CA

:

Gewichteter Curricularanteil aller einer Lehreinheit zugeordneten Studiengänge,

E

:

Dienstleistungen der Lehreinheit für die ihr nicht zugeordneten Studiengänge in Deputatstunden je Semester (§ 11),

hj

:

Lehrdeputat je Stelle in der Stellengruppe j, gemessen in Deputatstunden je Semester (§ 9 Abs. 1),

lj

:

Anzahl der in der Lehreinheit verfügbaren Stellen der Stellengruppe j,

L

:

Anzahl der Lehrauftragsstunden der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester (§ 10),

rj

:

Gesamtsumme der Verminderungen für die Stellengruppe j in der Lehreinheit, gemessen in Deputatstunden je Semester (Ermäßigungsvorschriften der Lehrverpflichtungsverordnung),

S

:

Lehrangebot der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester (§ 9 Abs. 1),

Sb

:

Um Dienstleistungen für die nicht zugeordneten Studiengänge bereinigtes Lehrangebot der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester,

zp

:

Anteil der jährlichen Aufnahmekapazität eines zugeordneten Studiengangs p an der Aufnahmekapazität der Lehreinheit (Anteilquote, § 12).


Anlage 2

(zu § 8 Abs. 1 Satz 2)

Zuordnung der Stellen des wissenschaftlichen Personals

Lfd. Nr.

Fach

Hinweise

1

2

3

I. Lehreinheit Vorklinische Medizin

1

Anatomie

2

Biochemie/Molekularbiologie

3

Physiologie

4

Medizinische Soziologie

kann als Dienstleistung erbracht werden, z. B. durch

- Sozialmedizin

- Institute für Gerichts- und Sozialmedizin

5

Medizinische Psychologie

kann als Dienstleistung erbracht werden, z. B. durch

- Psychiatrie

- Klinische Psychologie

- Psychosomatik

6

Biologie für Medizin

kann als Dienstleistung erbracht werden

7

Chemie für Medizin

kann als Dienstleistung erbracht werden

8

Physik für Medizin

kann als Dienstleistung erbracht werden

II. Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin

9

Innere Medizin

Wenn in der Klinischen Physiologie keine klinische Tätigkeit vorliegt, soll sie der Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin zugeordnet werden.

10

Kinderheilkunde

11

Chirurgie

Wenn in der Experimentellen Chirurgie keine klinische Tätigkeit vorliegt, soll sie der Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin zugeordnet werden.

12

Urologie

13

Dermatologie und Venerologie

14

Frauenheilkunde und Geburtshilfe

15

Orthopädie

16

Augenheilkunde

17

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

18

Neurologie

19

Psychiatrie und Psychotherapie

20

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

21

Anästhesiologie und Notfallmedizin

Wenn in der Experimentellen Anästhesie keine klinische Tätigkeit vorliegt, soll sie der Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin zugeordnet werden.

22

Radiologie (therapeutische Radiologie)

Der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin soll der Teil der Radiologie zugeordnet werden, der über Betten verfügt.

23

Physikalische Medizin

24

Allgemeinmedizin

III. Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin

25

Pathologie

26

Mikrobiologie und Virologie

27

Hygiene

28

Immunologie

29

Arbeitsmedizin

30

Rechtsmedizin

31

Sozialmedizin

32

Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik

Wenn die Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik mit einer Fachklinik zusammengefasst sind, werden die Stellen dort ausgegliedert und der Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin zugeordnet.

33

Patho-Biochemie

kann als Dienstleistung erbracht werden, z. B. durch

- Biochemie

- Klinische Chemie und Hämatologie

34

Patho-Physiologie

kann als Dienstleistung erbracht werden, z. B. durch

- Physiologie, Innere Medizin

35

Radiologie (diagnostische Radiologie)

Der Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin soll der Teil der Radiologie zugeordnet werden, der nicht über Betten verfügt.

36

Medizinische Biometrie/Informatik

37

Humangenetik

38

Pharmakologie/Toxikologie

39

Geschichte, Theorie, Ethik der Medizin

40

Medizinische Terminologie

Anlage 3

(zu § 13 Abs. 1)

Curricularnormwerte

A.

Studiengänge an Universitäten

 

 

Abschlussart

 

 

Diplom,
Staats-
examen
(ohne Lehr-
ämter),
Magister,
Abschluss-
prüfung

Bachelor in
einem Fach,
Mehr-
Fächer-
Bachelor
mit und
ohne
Lehramts-
option2)

Master2)

Master of
Education
für das
Lehramt an
Gymnasien,
das Lehramt
für Sonder-
pädagogik
und das
Lehramt an
berufs-
bildenden
Schulen

Master of
Education
für das
Lehramt an
Grund-
schulen
und für das
Lehramt an
Haupt- und
Real-
schulen

Promotion

Studienfächer, gegliedert nach Studienbereichen1)

Curricularnormwerte

1

2

3

4

5

6

7

Studienbereich Geisteswissenschaften allgemein

 

2,400

1,200

1,300

 

0,600

 

Ausnahme: Studienfach Werte und Normen

 

2,700

1,350

1,450

1,547

 

Studienbereich Evangelische Theologie, -Religionslehre

3,000

2,700

1,350

1,450

1,547

0,600

Studienbereich Katholische Theologie, -Religionslehre

3,000

2,700

1,350

1,450

1,547

0,600

Studienbereich Philosophie

 

2,200

1,100

1,200

 

0,600

Studienbereich Geschichte

 

2,700

1,350

1,450

1,547

0,600

Studienbereich Bibliothekswissenschaft, Dokumentation

 

2,400

1,200

 

 

0,600

Studienbereich Allgemeine und vergleichende Literatur- und Sprachwissenschaft

 

2,400

1,200

 

 

0,600

 

Ausnahme: Studienfach Internationale Fachkommunikation, Sprachen und Technik

 

 

1,700

 

 

 

 

Ausnahme: Studienfach Internationale Kommunikation und Übersetzen

 

3,000

 

 

 

 

 

Ausnahme: Studienfach Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, Literarisches Schreiben

 

4,000

2,000

 

 

 

 

Ausnahme: Studienfach Medientext und Medienübersetzung

 

 

1,700

 

 

 

Studienbereich Altphilologie (klassische Philologie), Neugriechisch

 

2,700

1,350

1,450

1,547

0,600

Studienbereich Germanistik
(Deutsch, germanische Sprachen ohne Anglistik)

 

2,700

1,350

1,450

1,547

0,600

Studienbereich Anglistik, Amerikanistik

 

2,700

1,350

1,450

1,547

0,600

Studienbereich Romanistik

 

2,700

1,350

1,450

1,547

0,600

Studienbereich Slawistik, Baltistik, Finno-Ugristik

 

2,700

1,350

1,450

1,547

0,600

Studienbereich Außereuropäische Sprach- und Kulturwissenschaften

 

2,700

1,350

1,450

1,547

0,600

Studienbereich Kulturwissenschaften im engeren Sinne

 

2,700

1,350

1,450

1,547

0,600

Studienbereich Islamische Studien

 

2,700

1,350

 

 

0,600

 

Ausnahme: Studienfach Islamische Religionspädagogik

 

 

 

 

1,933

 

Studienbereich Sport, Sportwissenschaft

 

5,000

2,500

2,600

2,410

0,600

Studienbereich Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften allgemein

 

2,000

1,000

 

 

0,600

 

Ausnahme: Studienfach Internationales Informationsmanagement

 

3,680

1,840

 

 

 

 

Ausnahme: Studienfach Internationales Informationsmanagement - Sprachwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation

 

3,680

1,840

 

 

 

 

Ausnahme: Studienfach
Kommunikationswissenschaft, Publizistik

 

2,400

1,200

 

 

 

Studienbereich Regionalwissenschaften

 

2,000

1,000

 

 

0,600

Studienbereich Politikwissenschaften

 

2,200

1,100

1,200

1,360

0,600

Studienbereich Sozialwissenschaften

 

2,200

1,100

1,200

1,360

0,600

Studienbereich Sozialwesen

 

2,200

1,100

1,200

1,360

0,600

Studienbereich Rechtswissenschaften

2,200

2,200

1,100

 

 

0,600

Studienbereich Verwaltungswissenschaften

 

1,900

0,950

 

 

0,600

Studienbereich Wirtschaftswissenschaften

 

1,900

0,950

1,050

 

0,600

 

Ausnahme: Studienfach Wirtschaft, Ökonomische Bildung

 

2,400

1,200

1,300

1,435

 

 

Ausnahme: Studienfach Wirtschaftspädagogik

 

2,400

1,200

1,300

1,435

 

Studienbereich Wirtschaftsingenieurwesen mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt

 

3,000

1,500

 

 

0,600

Studienbereich Psychologie

 

3,200

1,600

 

 

0,800

Studienbereich Erziehungswissenschaften

 

2,200

1,100

 

 

0,600

 

Ausnahme: Studienfach Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis, Kulturvermittlung

 

4,000

2,000

 

 

 

 

Ausnahme: Studienfach Sachunterricht, Interdisziplinäre Sachbildung

 

4,200

2,100

2,200

2,110

 

 

Ausnahme: Studienfächer Sonderpädagogik, Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften, Sozial-/Sonderpädagogik

 

3,000

1,500

1,600

 

0,800

Studienbereich Mathematik, Naturwissenschaften allgemein

 

3,600

1,800

 

 

0,800

Studienbereich Mathematik

 

2,700

1,350

1,450

1,547

0,600

Studienbereich Physik, Astronomie

 

3,900

1,950

2,050

1,997

1,000

Studienbereich Chemie

 

3,900

1,950

2,050

1,997

1,000

 

Ausnahme: Studienfach Lebensmittelchemie

5,300

 

 

 

 

 

 

Ausnahme: Studienfach Biochemie

 

4,800

2,400

 

 

 

Studienbereich Pharmazie

4,500

 

 

 

 

1,000

Studienbereich Biologie

 

4,800

2,400

2,500

2,335

1,000

 

Ausnahme: Studienfach Neuroscience

 

 

3,200

 

 

 

 

Ausnahme: Studienfach Microbiology/Biochemistry

 

 

2,730

 

 

 

 

Ausnahme: Studienfach Molecular Biology, Biomedizin

 

 

3,300

 

 

 

Studienbereich Geowissenschaften (ohne Geografie)

 

4,880

2,440

 

 

1,000

 

Ausnahme: Studienfach Meteorologie

 

4,200

2,100

 

 

 

Studienbereich Geografie

 

2,700

1,350

1,450

1,547

0,600

 

Ausnahme: Studienfach Geoökologie

 

4,200

2,100

 

 

 

Studienbereich Gesundheitswissenschaften allgemein

 

4,300

2,150

2,250

 

1,000

 

Ausnahme: Studienfach Kosmetologie

 

3,300

1,650

1,750

 

 

Studienbereich Humanmedizin (ohne Zahnmedizin)

8,200

5,780

2,890

 

 

1,000

 

Ausnahme: Studienfach Medizin - Erster Abschnitt der ärztlichen Prüfung (Vorklinik)

 2,469

 

 

 

 

 

Ausnahme: Studienfach Medizin - Zweiter Abschnitt der ärztlichen Prüfung (Klinik)

 5,731

 

 

 

 

 

Ausnahme: Studienfach Cardiovascular Science

 

 

3,200

 

 

 

Studienbereich Zahnmedizin

7,800

 

 

 

 

1,000

Studienbereich Veterinärmedizin

7,600

 

 

 

 

6,400

Studienbereich Landespflege, Umweltgestaltung

 

3,840

1,920

 

 

1,000

Studienbereich Agrarwissenschaften, Lebensmittel- und Getränketechnologie

 

3,750

1,875

 

 

0,800

 

Ausnahme: Studienfach Pflanzenbiotechnologie

 

4,200

2,100

 

 

 

Studienbereich Forstwissenschaft, Holzwirtschaft

 

3,750

1,875

 

 

0,800

Studienbereich Ernährungs- und Haushaltswissenschaften

 

4,300

2,150

2,250

 

1,000

Studienbereich Ingenieurwesen allgemein

 

3,360

1,680

1,780

1,795

0,800

Studienbereich Bergbau, Hüttenwesen

 

3,360

1,680

 

 

0,800

Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik

 

3,360

1,680

1,780

 

0,800

 

Ausnahme: Studienfach Geoenvironmental Engineering

 

4,880

2,440

 

 

 

Studienbereich Elektrotechnik und Informationstechnik

 

3,360

1,680

1,780

 

0,800

Studienbereich Verkehrstechnik, Nautik

 

3,360

1,680

 

 

0,800

Studienbereich Architektur, Innenarchitektur

 

3,840

1,920

 

 

1,000

 

Ausnahme: Studienfach Bautechnik

 

3,360

1,680

1,780

 

 

Studienbereich Raumplanung

 

3,360

1,680

 

 

0,800

Studienbereich Bauingenieurwesen

 

3,360

1,680

 

 

0,800

Studienbereich Vermessungswesen

 

3,360

1,680

 

 

0,800

Studienbereich Wirtschaftsingenieurwesen mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt

 

3,000

1,500

 

 

0,800

Studienbereich Informatik

 

3,360

1,680

 

 

0,800

 

Ausnahme: Studienfach Informatik oder Informationstechnologie mit Lehramtsoption

 

2,900

 

1,550

 1,573

 

Studienbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik

 

3,360

1,680

1,780

 

0,800

Studienbereich Kunst, Kunstwissenschaft allgemein

 

2,400

1,200

 

 

0,600

 

Ausnahme: Studienfach Kunst, Kunstpädagogik

 

5,700

2,850

2,950

2,672

 

Studienbereich Gestaltung

 

5,000

2,500

2,600

2,410

1,000

Studienbereich Darstellende Kunst, Film und Fernsehen, Theaterwissenschaften

 

4,000

2,000

2,100

 

1,000

Studienbereich Musik, Musikwissenschaft

 

2,400

1,200

 

 

0,600

 

Ausnahme: Studienfach Musik, Musikpädagogik

 

5,700

2,850

2,950

2,672

 

B.

Studiengänge an künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschulen

I.

Studiengänge mit dem Abschluss

 

Abschlussart

 

Diplom,
Abschlussprüfung

Bachelor in
einem Fach,
Mehr-Fächer-Bachelor
ohne Lehramtsoption

Mehr-Fächer-Bachelor
mit Lehramtsoption

Mehr-Fächer-Bachelor
für das Lehramt für
Sonderpädagogik

Master,
Master of Education
für das Lehramt an
Gymnasien

Master of Education
für das Lehramt für
Sonderpädagogik

Promotion

Studienfach

Curricularnormwerte

1

2

3

4

5

6

7

8

Darstellendes Spiel

 

 

5,700

 

2,850

 

0,8

Dirigieren

 

33,250

 

 

13,333

 

0,8

Freie Kunst

17,320

 

 

 

 

 

0,8

Frühstudium Musik

13,500

 

 

 

 

 

0,8

Gesang, Gesang/Oper

 

28,000

 

 

19,500

 

0,8

Gesang freiberuflich

 

 

 

 

16,250

 

0,8

Design in der digitalen Gesellschaft, Transformation Design

 

 

 

 

3,052

 

0,8

Jazz, Rock, Pop

 

17,818

 

 

8,000

 

0,8

Jungstudierende Musik

3,000

 

 

 

 

 

0,8

Kammermusik

 

 

 

 

5,578

 

0,8

Kinder- und Jugendchorleitung

 

14,000

 

 

 

 

0,8

Kirchenmusik

 

33,000

 

 

15,000

 

0,8

Klavier, Tasteninstrumente

 

15,660

 

 

7,000

 

0,8

Komposition

 

26,000

 

 

10,000

 

0,8

Künstlerische Ausbildung

 

15,400

 

 

6,400

 

0,8

Künstlerisch-Pädagogische Ausbildung

 

22,568

44,000

14,000

2,136

1,425

0,8

Kunstvermittlung

 

 

7,104

 

3,552

 

0,8

Kunstwissenschaft

 

2,400

 

 

1,200

 

0,8

Medienmanagement, Kommunikations- und Medienforschung

 

2,470

 

 

2,490

 

0,8

Medienwissenschaften

 

8,688

 

 

4,340

 

0,8

Medien und Musik

 

 

 

 

2,961

 

0,8

Musikerziehung

 

 

 

 

4,500

 

0,8

Musikwissenschaft und Musikvermittlung

 

 

 

 

3,052

 

0,8

Musiktheorie

 

 

 

 

7,000

 

0,8

Popular Music

 

14,000

 

 

 

 

0,8

Schauspiel

38,000

 

 

 

 

 

0,8

Transportation Design

 

 

 

 

3,048

 

0,8

Visuelle Kommunikation

 

6,104 (Mehr-Fächer-Bachelor ohne Lehramtsoption), 8,138 (Bachelor in einem Fach)

 

 

3,048

 

0,8

II.

Aufbau-, Ergänzungs-, Zusatz- und Weiterbildungsstudiengänge

Studiengang

Curricularnormwert

1

2

Bildende Kunst/Meisterschüler (Aufbaustudium)

4,510

Ensemblefächer (Ergänzungsstudium)

3,000

Journalistik (Ergänzungsstudium)

3,850

Künstlerische Ausbildung (Aufbaustudium)

6,000

Künstlerische Ausbildung (Ergänzungsstudium)

3,600

C.

Studiengänge an Fachhochschulen

 

Abschlussart

 

Bachelor2)

Master2)

Studienfächer, gegliedert nach Studienbereichen1)

Curricularnormwerte

1

2

3

Studienbereich Geisteswissenschaften allgemein

5,120

2,560

Studienbereich Evangelische Theologie, -Religionslehre

5,200

2,600

Studienbereich Katholische Theologie, -Religionslehre

5,200

2,600

Studienbereich Bibliothekswissenschaft, Dokumentation

5,120

2,560

 

Ausnahme: Studienfach Medienmanagement

4,320

2,160

Studienbereich Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften allgemein

4,320

2,160

 

Ausnahme: Studienfach Betriebliches Informationsmanagement

4,660

 

 

Ausnahme: Studienfach Informationsmanagement (siebensemestrig)

5,310

 

 

Ausnahme: Studienfach Kommunikationsmanagement

4,880

2,440

 

Ausnahme: Studienfach Public Relations

5,120

2,560

 

Ausnahme: Studienfach Veranstaltungsmanagement (siebensemestrig)

5,310

 

Studienbereich Sozialwesen

5,200

2,600

 

Ausnahme: Studienfach Sozialmanagement

4,640

2,320

Studienbereich Rechtswissenschaften

4,320

2,160

Studienbereich Verwaltungswissenschaften

4,320

2,160

Studienbereich Wirtschaftswissenschaften

4,320

2,160

 

Ausnahme: Studienfach Internationale Betriebswirtschaft, International Management

5,120

2,560

 

Ausnahme: Studienfach International Business Administration

5,120

 

 

Ausnahme: Studienfach Medienwirtschaft und Journalismus (siebensemestrig)

5,310

 

 

Ausnahme: Studienfach Betriebswirtschaft (achtsemestrig)

5,040

 

 

Ausnahme: Studienfach Unternehmensentwicklung (zweisemestrig)

 

1,600

Studienbereich Wirtschaftsingenieurwesen mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt

4,320

2,160

 

Ausnahme: Studienfach Management betrieblicher Systeme

4,660

 

Studienbereich Physik, Astronomie

5,120

2,560

Studienbereich Chemie

5,120

2,560

Studienbereich Biologie

5,120

2,560

Studienbereich Gesundheitswissenschaften allgemein

4,480

2,240

 

Ausnahme: Studienfach Management im Gesundheitswesen

4,320

 

 

Ausnahme: Studienfach Pflegemanagement (berufsbegleitend)

3,920

 

Studienbereich Landespflege, Umweltgestaltung

5,120

2,560

Studienbereich Agrarwissenschaften, Lebensmittel- und Getränketechnologie

5,120

2,560

Studienbereich Forstwissenschaft, Holzwirtschaft

5,360

2,680

Studienbereich Ernährungs- und Haushaltswissenschaften

5,120

2,560

 

Ausnahme: Studienfach Ökotrophologie mit Lehramtsoption

4,221

 

Studienbereich Ingenieurwesen allgemein

5,120

2,560

Studienbereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik

5,120

2,560

 

Ausnahme: Studienfach Metalltechnik mit Lehramtsoption

4,221

 

Studienbereich Elektrotechnik und Informationstechnik

5,120

2,560

 

Ausnahme: Studienfach Elektrotechnik mit Lehramtsoption

4,221

 

Studienbereich Verkehrstechnik, Nautik

5,120

2,560

 

Ausnahme: Studienfach Nautik (achtsemestrig)

7,500

 

 

Ausnahme: Studienfach Schiffs- und Hafenbetrieb dual (achtsemestrig)

4,8

 

Studienbereich Architektur, Innenarchitektur

5,120

2,560

 

Ausnahme: Studienfach Innenarchitektur (achtsemestrig)

8,960

 

Studienbereich Raumplanung

5,120

2,560

Studienbereich Bauingenieurwesen

5,120

2,560

Studienbereich Vermessungswesen

5,120

2,560

Studienbereich Wirtschaftsingenieurwesen mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt

5,120

2,560

Studienbereich Informatik

5,120

2,560

 

Ausnahme: Studienfach Verwaltungsinformatik (siebensemestrig)

4,96

 

 

Ausnahme: Studienfach Mediendesigninformatik (siebensemestrig)

6,150

 

Studienbereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik

5,120

2,560

Studienbereich Kunst, Kunstwissenschaft allgemein

7,760

3,880

Studienbereich Gestaltung (Bachelor sechssemestrig, Master viersemestrig)

7,760

3,880

Studienbereich Gestaltung (Bachelor achtsemestrig, Master zweisemestrig)

8,960

2,100

Studienbereich Darstellende Kunst, Film und Fernsehen, Theaterwissenschaften

14,500

7,250

Studienbereich Musik, Musikwissenschaft

14,000

7,000

Fußnoten

1)

Die Bezeichnung der Studienbereiche und die Zuordnung der einzelnen Studienfächer zu einem Studienbereich ergibt sich aus der amtlichen Statistik (Statistisches Bundesamt und Landesamt für Statistik Niedersachsen), veröffentlicht unter der Internetadresse www.statistik.niedersachsen.de, dort unter „Themenbereiche > Bildung > Hochschulen > Zu den Schlüsselverzeichnissen, Datensatzbeschreibungen und Zuordnungstabellen der Statistiken > Zuordnung Studienfach zu Studienbereich und Fächergruppe“.

1)

Die Bezeichnung der Studienbereiche und die Zuordnung der einzelnen Studienfächer zu einem Studienbereich ergibt sich aus der amtlichen Statistik (Statistisches Bundesamt und Landesamt für Statistik Niedersachsen), veröffentlicht unter der Internetadresse www.statistik.niedersachsen.de, dort unter „Themenbereiche > Bildung > Hochschulen > Zu den Schlüsselverzeichnissen, Datensatzbeschreibungen und Zuordnungstabellen der Statistiken > Zuordnung Studienfach zu Studienbereich und Fächergruppe“.

2)

Der Curricularnormwert (CNW) gilt in der Regel für einen sechssemestrigen Studiengang mit 180 Credit Points, die nach dem European Credit Transfer System vergeben werden. In einem siebensemestrigen Bachelor-Studiengang sind 25 v. H. des CNW für den viersemestrigen Master-Studiengang auf den CNW für den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang aufzuschlagen; für einen dreisemestrigen Master-Studiengang verringert sich der CNW des viersemestrigen Master-Studiengangs um 25 v. H. In einem achtsemestrigen Bachelor-Studiengang sind 50 v. H. des CNW für den viersemestrigen Master-Studiengang auf den CNW für den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang aufzuschlagen; für einen zweisemestrigen Master-Studiengang verringert sich der CNW des viersemestrigen Master-Studiengangs um 50 v. H. Soweit für einen Studiengang im Vorfeld erbrachte Leistungen angerechnet werden, verringert sich der CNW im Verhältnis der anrechenbaren Kreditpunkte zur Gesamtkreditpunktzahl des Studiengangs.

2)

Der Curricularnormwert (CNW) gilt in der Regel für einen sechssemestrigen Studiengang mit 180 Credit Points, die nach dem European Credit Transfer System vergeben werden. In einem siebensemestrigen Bachelor-Studiengang sind 25 v. H. des CNW für den viersemestrigen Master-Studiengang auf den CNW für den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang aufzuschlagen; für einen dreisemestrigen Master-Studiengang verringert sich der CNW des viersemestrigen Master-Studiengangs um 25 v. H. In einem achtsemestrigen Bachelor-Studiengang sind 50 v. H. des CNW für den viersemestrigen Master-Studiengang auf den CNW für den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang aufzuschlagen; für einen zweisemestrigen Master-Studiengang verringert sich der CNW des viersemestrigen Master-Studiengangs um 50 v. H. Soweit für einen Studiengang im Vorfeld erbrachte Leistungen angerechnet werden, verringert sich der CNW im Verhältnis der anrechenbaren Kreditpunkte zur Gesamtkreditpunktzahl des Studiengangs.

2)

Der Curricularnormwert (CNW) gilt in der Regel für einen sechssemestrigen Studiengang mit 180 Credit Points, die nach dem European Credit Transfer System vergeben werden. In einem siebensemestrigen Bachelor-Studiengang sind 25 v. H. des CNW für den viersemestrigen Master-Studiengang auf den CNW für den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang aufzuschlagen; für einen dreisemestrigen Master-Studiengang verringert sich der CNW des viersemestrigen Master-Studiengangs um 25 v. H. In einem achtsemestrigen Bachelor-Studiengang sind 50 v. H. des CNW für den viersemestrigen Master-Studiengang auf den CNW für den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang aufzuschlagen; für einen zweisemestrigen Master-Studiengang verringert sich der CNW des viersemestrigen Master-Studiengangs um 50 v. H. Soweit für einen Studiengang im Vorfeld erbrachte Leistungen angerechnet werden, verringert sich der CNW im Verhältnis der anrechenbaren Kreditpunkte zur Gesamtkreditpunktzahl des Studiengangs.

2)

Der Curricularnormwert (CNW) gilt in der Regel für einen sechssemestrigen Studiengang mit 180 Credit Points, die nach dem European Credit Transfer System vergeben werden. In einem siebensemestrigen Bachelor-Studiengang sind 25 v. H. des CNW für den viersemestrigen Master-Studiengang auf den CNW für den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang aufzuschlagen; für einen dreisemestrigen Master-Studiengang verringert sich der CNW des viersemestrigen Master-Studiengangs um 25 v. H. In einem achtsemestrigen Bachelor-Studiengang sind 50 v. H. des CNW für den viersemestrigen Master-Studiengang auf den CNW für den sechssemestrigen Bachelor-Studiengang aufzuschlagen; für einen zweisemestrigen Master-Studiengang verringert sich der CNW des viersemestrigen Master-Studiengangs um 50 v. H. Soweit für einen Studiengang im Vorfeld erbrachte Leistungen angerechnet werden, verringert sich der CNW im Verhältnis der anrechenbaren Kreditpunkte zur Gesamtkreditpunktzahl des Studiengangs.

Anlage 4

(zu § 14 Abs. 2 Nr. 9)

Musikpraktischer Einzelunterricht

Im ersten und zweiten Studienfach Musik müssen je Studienanfängerin oder Studienanfänger in den Studiengängen

1.

Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen

mindestens 9 und

2.

Lehramt an Gymnasien

mindestens 13,5

Semesterwochenstunden musikpraktischer Einzelunterricht angeboten werden.