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Amtliche Abkürzung:NJagdG
Fassung vom:25.10.2018
Gültig ab:01.12.2018
Dokumenttyp: Gesetz
Quelle:Wappen Niedersachsen
Gliederungs-Nr:7920002
Niedersächsisches Jagdgesetz
(NJagdG)
Vom 16. März 2001

§ 41
Ordnungswidrigkeiten

(1) Ordnungswidrig handelt, wer

1.

entgegen § 2 Abs. 2 einem Verbot zuwiderhandelnd jagdwirtschaftliche Einrichtungen betritt oder diese entgegen einer Aufforderung nicht verlässt;

2.

entgegen § 2 Abs. 3 absichtlich das Aufsuchen, Nachstellen, Fangen oder Erlegen von Wild behindert;

3.

entgegen § 4 Abs. 1 keinen für den Jagdbezirk brauchbaren Jagdhund, der geprüft ist, zur Verfügung hat;

4.

entgegen § 4 Abs. 2 bei einer Such-, Drück- oder Treibjagd oder einer Jagd auf Federwild keinen hierfür brauchbaren, geprüften Jagdhund mitführt;

5.

entgegen § 4 Abs. 3 bei einer Nachsuche keinen hierfür brauchbaren, geprüften Jagdhund einsetzt, obwohl es den Umständen nach erforderlich ist;

6.

entgegen § 7 Abs. 2 Satz 1 einen Abrundungsvertrag nicht anzeigt;

7.

entgegen § 9 Abs. 6 Satz 2 in der Setzzeit ein Elterntier fängt oder tötet;

8.

eine Jagderlaubnis für einen Wattenjagdbezirk nach § 18 Abs. 3 überschreitet;

9.

als Jagdgast die Jagd ausübt und dabei entgegen § 19 vorsätzlich oder fahrlässig weder einen gültigen Jagderlaubnisschein mit sich führt noch eine ausreichende Begleitung hat;

10.

entgegen § 24 Abs. 1 bei der Jagd verbotene Mittel oder Geräte verwendet;

11.

entgegen § 24 Abs. 2 Satz 1 bei der Jagd mit einem Fanggerät die Bescheinigung einer erfolgreichen Kenntniserlangung vorsätzlich oder fahrlässig nicht mit sich führt;

12.

Fanggeräte ohne die nach § 24 Abs. 2 Satz 2 erforderliche Zulassung in den Verkehr bringt oder verwendet;

13.

entgegen § 24 Abs. 3 Wild einer ausgesetzten Art vor Ablauf von sechs Monaten nach Aussetzung in dem betreffenden Jagdbezirk bejagt;

14.

entgegen § 25 Abs. 6 Satz 2 vorsätzlich oder fahrlässig eine vorgeschriebene Abschussliste nicht laufend oder unvollständig oder unrichtig führt oder nicht termingerecht vorlegt;

15.

entgegen § 25 Abs. 7 Satz 1 auf einer Hegeschau den Kopfschmuck und Unterkiefer nicht oder unter falschen Angaben vorlegt;

16.

entgegen § 27 Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 2 Satz 4 die Jagdnachbarin oder den Jagdnachbarn nicht unverzüglich benachrichtigt, wenn krankgeschossenes Wild in einen benachbarten Jagdbezirk gewechselt ist;

17.

entgegen § 31 Abs. 1 ein Tier einer fremden Wildart in der freien Landschaft aussetzt;

18.

entgegen § 31 Abs. 2 Schalenwild heimischer Arten ohne Genehmigung in der freien Landschaft aussetzt;

19.

entgegen § 32 Abs. 1 Satz 3 die Jagd ausübt;

20.

entgegen § 32 Abs. 2 Satz 1 Wild außerhalb der Notzeit füttert;

21.

entgegen § 33 Satz 2 beim Kirren Kirreinrichtungen oder -behälter oder nicht artgerechtes Futter verwendet;

22.

entgegen § 33 a Abs. 1 mit nicht artgerechtem Futter füttert;

23.

entgegen § 33 a Abs. 2 Wild füttert oder kirrt.

24.

einer Verordnung aufgrund des § 9 Abs. 5 oder des § 26 Abs. 1 oder 2 zuwiderhandelt, sofern die Verordnung für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist.

(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 25000 Euro geahndet werden.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.voris.niedersachsen.de/jportal/?quelle=jlink&query=JagdG+ND+%C2%A7+41&psml=bsvorisprod.psml&max=true


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