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Amtliche Abkürzung:Nds. StudAkkVO
Fassung vom:30.07.2019
Gültig ab:01.01.2018
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Niedersachsen
Gliederungs-Nr:22210
Niedersächsische Verordnung zur Regelung des Näheren der Studienakkreditierung
(Niedersächsische Studienakkreditierungsverordnung - Nds. StudAkkVO)
Vom 30. Juli 2019

§ 34
Alternative Akkreditierungsverfahren

(1) Neben die beiden in Teil 4 geregelten Verfahren können gemäß Artikel 3 Abs. 1 Nr. 3 des Studienakkreditierungsstaatsvertrages auch alternative Verfahren zur Sicherung und Entwicklung der Qualität in Studium und Lehre treten.

(2) 1 Für andere Verfahren im Sinne des Artikel 3 Abs. 1 Nr. 3 des Studienakkreditierungsstaatsvertrages (alternative Akkreditierungsverfahren) sind die Kriterien nach den Teilen 2 und 3 dieser Verordnung einzuhalten. 2 Die in Artikel 3 Abs. 2 Satz 1 des Studienakkreditierungsstaatsvertrages sowie die im Studienakkreditierungsstaatsvertrag und in dieser Verordnung geltenden Grundsätze für die angemessene Beteiligung der Wissenschaft gelten entsprechend; ebenso gelten die Mitwirkungs- und Zustimmungserfordernisse gemäß § 18 Abs. 2 entsprechend.

(3) 1 Die Durchführung von anderen Verfahren im Sinne des Artikel 3 Abs. 1 Nr. 3 des Studienakkreditierungsstaatsvertrages (alternative Akkreditierungsverfahren) bedarf vorab der Zustimmung des Akkreditierungsrates und des für die Hochschulen zuständigen Ministeriums. 2 Der Akkreditierungsrat kann eine externe Begutachtung des alternativen Akkreditierungsverfahrens veranlassen. 3 Der Antrag ist über das für die Hochschulen zuständige Ministerium dem Akkreditierungsrat vorzulegen. 4 Der Akkreditierungsrat kann im Rahmen der Abstimmung mit dem für die Hochschulen zuständigen Ministerium seine Zustimmung nur verweigern, wenn das alternative Akkreditierungsverfahren den Kriterien des Artikels 2 des Studienakkreditierungsstaatsvertrages und den Bestimmungen des Artikel 3 Abs. 2 Satz 1 des Studienakkreditierungsstaatsvertrages sowie den im Studienakkreditierungsstaatsvertrag und in dieser Verordnung festgelegten Grundsätzen für die angemessene Beteiligung der Wissenschaft nicht entspricht. 5 Das alternative Akkreditierungsverfahren soll geeignet sein, grundsätzliche Erkenntnisse zu alternativen Ansätzen externer Qualitätssicherung jenseits der in Artikel 3 Abs. 1 Nrn. 1 und 2 des Studienakkreditierungsstaatsvertrages genannten Verfahren zu gewinnen.

(4) Der Akkreditierungsrat entwickelt eine Verfahrensordnung, die insbesondere die Voraussetzungen für den Antrag nach Absatz 3 Satz 2 regelt.

(5) 1 Die Akkreditierung im Rahmen des alternativen Verfahrens wird auf höchstens acht Jahre befristet. 2 § 22 Abs. 4 Satz 2 und § 26 Abs. 3 Satz 3 gelten entsprechend. 3 Das alternative Akkreditierungsverfahren wird durch den Akkreditierungsrat begleitet und ist in der Regel zwei Jahre vor Ablauf der Befristung nach Satz 1 von einer unabhängigen, wissenschaftsnahen Einrichtung zu evaluieren.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
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