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Vorschrift
Normgeber:Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Aktenzeichen:ML-104-60170/02/14, MU-28-04036/03/05
Erlassdatum:15.07.2015
Fassung vom:22.04.2020
Gültig ab:22.04.2020
Gültig bis:31.12.2023
Quelle:Wappen Niedersachsen
Gliederungs-Nr:keine Angaben verfügbar
Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für Niedersächsische und Bremer Agrarumweltmaßnahmen - NiB-AUM - (Richtlinie NiB-AUM) - Anlage 10: Punktwerttabelle nach den Nummern 96.2 und 116.1.2 einschließlich Anhang (GL 1.2, GL 4)

Zum Hauptdokument : Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für Niedersächsische und Bremer Agrarumweltmaßnahmen - NiB-AUM - (Richtlinie NiB-AUM)





Anlage 10



Punktwerttabelle nach den Nummern 96.2 und 116.1.2 einschließlich Anhang (GL 1.2, GL 4)



Naturschutzgerechte Bewirtschaftung außerhalb und innerhalb von Schutzgebieten (FM GL 1.2 und FM GL 4):



Spalten   
A, B
Zeilen
a, b


A 1

A 2

F2)

G

H

I

J

K6)

L

M

N

O1)

P3)

X

Y


Auflagen/
Bewirtschaf-
tungsbedin-
gungen



Keine
Düngung   

Max. zwei  
Weide-
tiere/ha
vom 1. 1.
bis 30. 6.

Max. zwei  
Weide-
tiere/ha
vom 1. 1.
bis 21. 6.

Keine
Mahd
zwischen   
dem 1. 1.
und 30. 6.

Mahd
max.
zweimal   
pro Jahr

Düngung
max. 80 kg   
N/ha/a

Keine
Mahd
zwischen   
dem 1. 1.
und 15. 6.

Keine       
Portions-
und
Umtriebs-
weide

Keine
organische  
Düngung

Mahd
einseitig
oder von
innen nach  
außen

Rand-
streifen
2,5 m
einseitig
ohne Mahd  
vom 1. 1.
bis 31. 7.

Punkt-
werte
EA +
NiB-AUM

Punkt-
werte
EA



Punktwerte einzelner    
Auflagen/Bewirtschaf-
tungsbedingungen

Abweichende Punktwerte
bei Kombination mit kompensatorisch wirkenden Auflagen/Bewirtschaftungsbedingungen

Eintrag   
Punkte

Eintrag   
Punkte



Moor-
böden     

Mineral-
böden       














a

Keine maschinelle
Bodenbearbeitung vom  
1. 3. bis zur ersten
Nutzung

6

4














b

Keine
Grünlanderneuerung,
Nachsaat als Übersaat
möglich

74)

24)














c

Keine Nachsaat mit
gebietsfremdem Saatgut

5

4














d

Keine chemischen
Pflanzenschutzmittel

34)

24)














e1)

Keine Einebnung oder
keine Planierung

34)

0














f2)

Keine Düngung

205)














g

Max. zwei Weidtiere/ha
vom 1. 1. bis 30. 6.

23

4













h

Max. zwei Weidtiere/ha
vom 1. 1. bis 21. 6.

21

3

0












i

Keine Mahd vom 1. 1.
bis 30. 6.

225)

55)

0

0











j

Mahd max. zweimal
pro Jahr

20

0

0

0

0










k6)

Düngung max.
80 kg N/ha/a

125)

0

0

0

0

0









l

Keine Mahd vom
1. 1. bis 15. 6.

125)

25)

0

0

0

35)

35)








m

Keine Portions- oder
Umtriebsweide

8

0

3

4

3

0

5

4







n

Keine organische Düngung

3

0

3

3

3

3

3

3

3






o1)

Mahd einseitig oder von
innen nach außen

3

2

0

0

3

3

3

3

3

3





p3)

Randstreifen 2,5 m
einseitig
ohne Mahd vom
1. 1. bis 31. 7.

4

2

4

4

2

2

3

2

4

4

4




q

Erhöhte
Wasserstandshaltung
(1. 1. bis 31. 5.),
aktive Zuwässerung
(1. 3. bis 31. 5.)
7)

40

16

17

19

18

20

28

28

32

28

37

36



Summe der Punkte aller Auflagen/Bewirtschaftungsbedingungen:



Punktwert der Bewilligung NiB-AUM (Spalte X abzüglich Spalte Y); Entgelthöhe pro Punkt = 13,00 EUR/ha/Jahr




________________

1) Nachrichtliche Darstellung. Wird im Rahmen der Richtlinie NiB-AUM nicht angewendet.

2) Bei Bezugnahme auf die Bedingung „f — keine Düngung“ kann zusätzlich nur die jeweils erste der Auflagen „g“ bis „l“ berücksichtigt werden, die in der Bewilligung enthalten ist.

3) Das zeitlich befristete Mahdverbot gilt im Rahmen der RL NiB-AUM auch bei Beweidung oder sonstiger Nutzung.

4) Nachrichtliche Darstellung für GL 1.2 bei Grundförderung durch die Maßnahme GL 1.1.

5) Dargestellt ist der maximale Punktwert. Bei der Kombination mit anderen Fördermaßnahmen erfolgt zur Vermeidung einer Doppelförderung ggf. eine Verringerung der Punktzahl.

6) Im Rahmen der Richtlinie NiB-AUM angewandt für die Bewirtschaftungsbedingung „Düngung erst nach dem ersten Schnitt“.

7) Es handelt sich u. a. um An-/Einstaue von Gräben, Grüppen, Schaffung von Blänken gemäß eines von der zuständigen UNB genehmigten An-/Einstauprotokolls (Anlage 12).





Anhang
(zu Anlage 10)



Herleitung für die finanzielle Bewertung
der Bewirtschaftungsbedingungen anhand der Punktwerttabelle
(konkreter Punktwert):



A.


Die sich aus der Punktwerttabelle ergebenden Bewirtschaftungsbedingungen bauen zunächst auf den in Schutzgebietsbestimmungen festgelegten Bewirtschaftungsauflagen auf und werden dann in der Richtlinie NiB-AUM nach den jeweiligen besonderen Naturschutzerfordernissen ausgewählt und kombiniert.



B.


Die Entgeltbemessung der Bewirtschaftungsbedingungen ist anhand der Punktwerttabelle wie folgt herzuleiten:



1.
Alle im Rahmen der Richtlinie NiB-AUM vorgesehenen Bewirtschaftungsbedingungen nach FM GL 1.2 bzw. FM GL 4 werden markiert.


In der FM GL 4 werden auch alle in den Naturschutzgebietsverordnungen, dem NWattNPG, dem NPGHarzNI, dem NElbtBRG oder in den bremischen Natura 2000-Schutzgebieten etc. geregelten Auflagen markiert.


2.
Übertragung der Punktwerte in die Summenspalte „X“


a)
Für die markierten Auflagen/Bewirtschaftungsbedingungen a bis e wird, je nach Standort, der in der Spalte A 1 (Moorböden) oder A 2 (Mineralböden) vorgesehene Punktwert in die Summenspalte „X“ übertragen.


b)
Von den markierten grau unterlegten Bewirtschaftungsbedingungen f bis p wird zunächst nur der Punktwert der Spalte A für die erste (oberste) Markierung in die Summenspalte „X“ eingetragen. Für die Bewertung aller weiteren, darunter markierten Bewirtschaftungsbedingungen ist die entsprechende senkrechte Spalte zur ersten markierten Bewirtschaftungsbedingung maßgebend. Die Punktwerte aller weiteren markierten Auflagen werden in den senkrechten Spalten (F bis O) abgelesen und in die Summenspalte „X“ übertragen.


3.
Die Addition der Punktwerte in der Summenspalte „X“ ergibt den „Bruttowert“ für die Ermittlung des Entgeltbetrages.


4.
Von diesem „Bruttowert“ ist der ggf. gesondert zu ermittelnde Erschwernisausgleich, der aufgrund der jeweiligen Schutzgebietsbestimmungen zu zahlen ist, abzuziehen. Die Eintragung des Erschwernisausgleichs erfolgt in Spalte „Y“. Das Ergebnis der Subtraktion ergibt den Punktwert für die Zahlung




 


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